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Presse

Inhalt :

Sanofi erweitert Zellkulturanlage in Frankfurt

Frankfurt

04. Juni 2014

Direktlinks zu den einzelnen Bereichen :

Investition von 6 Millionen Euro für die Herstellung hochwertiger therapeutischer Antikörper

Frankfurt, 4. Juni 2014 – Sanofi wird in Frankfurt seine erst drei Jahre alte Zellkulturanlage für die Herstellung therapeutischer Antikörper weiter ausbauen. In der Anlage werden künftig zusätzliche Kapazitäten für die Herstellung von Handelsware hochwertiger therapeutischer Antikörper bereit­stehen, die in kleineren Mengen benötigt werden. Bislang diente die Anlage ausschließlich der Entwicklung und Produktion von Chargen für klinische Studien der Phasen I und II, also vor der Zulassung.

„Bereits heute sind 80 Prozent der Projekte in unserer Entwicklungspipeline Biologika, monoklonale Antikörper stellen eine bedeutende Komponente von Sanofis Biopharma-Strategie dar“, sagt Prof. Dr. Elias Zerhouni, weltweiter Forschungs- und Entwicklungsvorstand von Sanofi. „Sanofis Schwer­punktverlagerung hin zu Biologika erfordert, dass wir – zusätzlich zu unserer bestehenden Exper­tise bei kleinen chemischen Wirkstoffmolekülen – die Kapazitäten unserer biologischen Anlagen den veränderten Anforderungen anpassen. Die Erweiterung der Zellkulturanlage versetzt uns wissenschaftlich und technologisch in die Lage, hochwertige und sichere biologische Produkte herzustellen und den Patienten wirkliche Innovationen zur Verfügung zu stellen.“

Sanofi verfügt in Frankfurt über große Kapazitäten für die bakterielle Fermentation zur Herstellung von Insulinen. Von therapeutischen Antikörpern, für die – im Gegensatz zu den Insulinen – tierische Zellen fermentiert werden, werden aber nicht immer große Mengen benötigt, die bestehende, große Produktionsanlagen füllen. Mit der Kapazitätserweiterung der Zellkulturanlage, die bislang der Herstellung von Mengen im Entwicklungsmaßstab diente, wird somit eine Lücke innerhalb der Wertschöpfungskette geschlossen. Herzstück ist ein zusätzlicher 2,5-Kubikmeter großer Fermenter, die Investition beträgt insgesamt 6 Millionen Euro.

„Wir freuen uns über die nächste Ausbaustufe der Zellkulturanlage in Frankfurt. Dieser Schritt ist auch eine Anerkennung unseres Knowhow und er bestätigt eindrucksvoll wie richtig die Ent­scheidung war, diese Hochtechnologie hier am Standort aufzubauen“, sagt Sanofi Deutschland-Geschäftsführer Dr. Martin Siewert. Die künftig dort produzierten Wirkstoffe können aus allen Labors des Unternehmens kommen, aus den Therapiegebieten Onkologie (Krebserkrankungen), Immunologie und Entzündungen, Alterserkrankungen, Diabetes sowie von den Unternehmens­töchtern Sanofi Pasteur und Genzyme. Sprich, am Ende werden viele Patienten mit unter­schiedlichen Erkrankungen von dieser Technologie profitieren.

Der Grund für den gestiegenen Bedarf an Fermentern dieser Größenordnung ist der Trend hin zur Produktion kleiner Mengen hochwertiger Produkte, beispielsweise biologischer Wirkstoffe zur Behandlung seltener Erkrankungen, wie sie beispielsweise zum Portfolio von Genzyme gehören. „Niche Busters ergänzen die bisherigen Blockbuster“, sagt Prof. Dr. Jochen Maas, Forschungs­geschäftsführer von Sanofi in Deutschland und weiter: „Die Grenzen zwischen den Unternehmens­bereichen F&E und Produktion verschwimmen; der Patient und seine Bedürfnisse rücken weiter in den Fokus.“ Außerdem lassen sich dank der jüngsten Fortschritte in der Zellkulturtechnik inzwischen mit kleinen Anlagen größere Mengen erzielen.

Im Juli 2014 beginnt die sechsmonatige Bauzeit. Nach Abschluss aller Qualifizierungsarbeiten soll die Produktion der hochwertigen Antikörper Mitte des Jahres 2015 wieder anlaufen und mit einem weiteren Instrument das Orchester der Biologika-Produktion von Sanofi ergänzen.

Über die Sanofi-Aventis Deutschland GmbH

Die Sanofi-Aventis Deutschland GmbH ist ein Unternehmen der Sanofi-Gruppe, eines weltweit führenden, integrierten Gesundheitskonzerns, der, ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Patienten, therapeutische Lösungen erforscht, entwickelt und vermarktet. Sanofi setzt im Gesundheitsbereich seine Schwerpunkte auf sieben Wachstumsplattformen: Lösungen bei Diabetes, Impfstoffe, innovative Medikamente, frei verkäufliche Gesundheitsprodukte, Schwellenmärkte, Tiergesundheit und Genzyme. Die Aktien von Sanofi werden an den Börsen von Paris (EURONEXT: SAN) und New York (NYSE: SNY) gehandelt.

Zukunftsgerichtete Aussagen:

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen (forward-looking statements) wie im U.S. Private Securities Litigation Reform Act aus dem Jahr 1995 definiert. Zukunftsgerichtete Aussagen sind keine historischen Tatsachen. Sie enthalten finanzielle Prognosen und Schätzungen und deren zugrunde gelegte Annahmen, Aussagen im Hinblick auf Pläne, Ziele, Absichten und Erwartungen mit Blick auf zukünftige Ereignisse, Geschäfte, Produkte und Dienstleistungen sowie Aussagen mit Blick auf zukünftige Leistungen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind grundsätzlich gekennzeichnet durch die Worte „erwartet“, „geht davon aus“, „glaubt“, „beabsichtigt“, „schätzt“ und ähnliche Ausdrücke. Obwohl die Geschäftsleitung von Sanofi glaubt, dass die Erwartungen, die sich in solchen zukunftsgerichteten Aussagen wider­spiegeln, vernünftig sind, sollten Investoren gewarnt sein, dass zukunftsgerichtete Informationen und Aussagen einer Vielzahl von Risiken und Unsicherheiten unterworfen sind, von denen viele schwierig vorauszusagen sind und grund­sätzlich außerhalb des Einflussbereiches von Sanofi liegen und dazu führen können, dass die tatsächlich erzielten Ergebnisse und Entwicklungen erheblich von denen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Information und Aussagen ausdrücklich oder indirekt enthalten sind oder in diesen prognostiziert werden. Zu diesen Risiken und Unsicherheiten zählen unter anderem die inhärenten Unsicherheiten der Forschung und Entwicklung, der zukünftigen klinischen Daten und Analysen einschließlich Postmarketing, Entscheidungen durch Zulassungsbehörden wie die FDA oder die EMA, ob und wann ein Medikament, ein Medizingeräte oder eine biologische Anwendung die Zulassung erhält, die für ein solches Entwicklungsprodukt beantragt wird, ebenso wie deren Entscheidungen hinsichtlich der Kennzeichnung und anderer Aspekte, die die Verfügbarkeit oder das kommerzielle Potenzial solcher Produkte beeinträchtigen könnte, der Umstand, dass der kommerzielle Erfolg eines zugelassenen Produkts nicht garantiert werden kann, die zukünftige Zulassung und der kommerzielle Erfolg therapeutischer Alternativen genau wie die in den an die SEC und AMF übermittelten Veröffent­lichungen von Sanofi angegebenen oder erörterten Risiken und Unsicherheiten, einschließlich der in den Abschnitten „Zukunftsorientierte Aussagen“ und „Risikofaktoren“ in Formular 20-F des Konzernabschlusses von Sanofi für das zum Geschäftsjahr mit Ende zum 31. Dezember 2013 angegebenen Risiken und Unsicherheiten. Soweit nicht gesetzlich vorgeschrieben, übernimmt Sanofi keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Informationen und Aussagen zu aktualisieren oder zu ergänzen.

Kontakt:

Dr. Birgitt Sickenberger
Multi Country Organisation Germany, Switzerland, Austria
Leitung Externe Kommunikation
Tel.: + (49) 69 305 - 30167
presse@sanofi.com


Fotos

Fermenter in der Sanofi-Zellkulturanlage

Die Arbeit der Fermenter in der Sanofi-Zellkulturanlage wird rund um die Uhr überwacht. Zu sehen ist nur das obere Ende des 2.500-Liter-Fermenters, der weitaus größere Teil befindet sich im Stockwerk darunter.


Nährlösung in der Zellkulturanlage

Die Nährlösung, in der die Zellen vermehrt werden, schimmert rötlich.

Prof. Dr. Elias Zerhouni in der Sanofi Zellkulturanlage

Prof. Dr. Elias Zerhouni (l), weltweiter Forschungs- und Entwicklungsvorstand von Sanofi, informiert sich am Mittwoch (04.06.14) über den Ausbau der Zellkulturanlage für therapeutische Antikörper am Sanofi-Standort im Industriepark Hoechst in Frankfurt