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Warum die Nieren von manchen Diabetikern kaputt gehen und von manchen nicht

24. April 2017

Publikation von Wissenschaftlern des Joslin Diabetes Center und Sanofi im Magazin Nature Medicine

In den USA leiden mehr als 660.000 Menschen an einer Nierenerkrankung im Endstadium. Bei fast der Hälfte von ihnen ist dies eine Folge von Diabetes. Die einzigen Behandlungsmöglichkeiten sind die Dialyse oder Nierentransplantation – beides einschneidende Therapien in das Leben der Betroffenen. Wissenschaftler des Joslin Diabetes Center untersuchen gemeinsam mit Sanofi-Kollegen aus der Diabetes-Forschung in Frankfurt die diabetische Nierenerkrankung. Sie haben nun eine Möglichkeit entdeckt, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Über ihre Ergebnisse berichten sie in der jüngsten Ausgabe des renommierten Fachmagazins Nature Medicine.

Der Ansatzpunkt ihrer Arbeit war, herauszufinden, warum einige Menschen mit Diabetes eine Nierenerkrankung entwickeln, andere aber offenbar dagegen geschützt sind, obwohl sie ähnliche Blutzuckerwerte haben. Die Arbeitsgruppe von George King am Joslin Center konnte nachweisen, dass bestimmte Enzyme in den Nieren derjenigen Patienten verstärkt aktiv waren, die trotz Diabetes innerhalb von 50 Jahren keine Nierenerkrankung bekommen hatten. Offenbar schützen diese Enzyme spezialisierte Nierenzellen, die sog. Podozyten gegen die schädigende Wirkung des hohen Blutzuckers. Zudem verbesserte sich die Funktion der Mitochondrien in diesen Zellen.

Das Team entschloss sich in Zusammenarbeit mit Sanofi diesen potenziellen Schutzmechanismus der Nieren genauer zu untersuchen, indem sie eines dieser Enzyme, die Pyruvatkinase M2, pharmakologisch aktivierten. In Krankheitsmodellen für die diabetische Nierenerkrankung führte diese Aktivierung über einen Zeitraum von mehreren Monaten tatsächlich zu einer Verbesserung der Nierenfunktion – selbst dann, wenn die Behandlung erst zu einem Zeitpunkt begonnen wurde, als bereits eine deutliche Nierenschädigung vorlag.