Boehringer Ingelheim und Sanofi bestätigen Abschluss ihres Tauschgeschäfts zum 1. Januar 2017

Beide Unternehmen werden zu weltweit führenden Akteuren in unterschiedlichen Bereichen des Pharmamarktes

Ingelheim (Deutschland) und Paris (Frankreich – 2. Januar 2017 – Boehringer Ingelheim und Sanofi haben heute den erfolgreichen Abschluss („Closing“) des strategischen Geschäftstausches von Sanofis Tiergesundheitsgeschäft (Merial) und Boehringer Ingelheims Selbstmedikations­geschäft (CHC) in den meisten Märkten zum 1. Januar 2017 bestätigt. Nach der Vertrags­unterzeichnung im Juni 2016 hat das Closing wie geplant stattgefunden. Dieser Schritt stellt den erfolgreichen Abschluss des Geschäftstausches dar, der im Dezember 2015 mit exklusiven Verhandlungen begonnen hat. Der Abschluss des Erwerbs von Merial in Mexiko sowie des Geschäftstausches in Indien verzögert sich durch ausstehende behördliche Zustimmungen, wird aber zu Beginn des Jahres 2017 erwartet.

Dr. Olivier Brandicourt, Vorstandsvorsitzender von Sanofi, sagte: „Durch den erfolgreichen Abschluss des Geschäftstausches mit Boehringer Ingelheim schafft Sanofi einen starken und innovativen globalen Unternehmensbereich für Selbstmedikation. Die Integration der hoch­qualifizierten CHC-Teams und ihrer sehr erfolgreichen Produkte ermöglicht es uns, unsere Position in strategischen Kernkategorien in einem vielversprechenden Selbstmedikationsmarkt zu verbessern. Damit reagieren wir auf die wachsenden Erwartungen von Verbrauchern, mehr Kontrolle über ihre eigene Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu gewinnen.“

Der Vorsitzende der Unternehmensleitung, Boehringer Ingelheim, Hubertus von Baumbach, erläuterte: „Das Erreichen diese wichtigen Ziels ist das Ergebnis einer Vereinbarung, die beiden Partnern nutzt und mit gemeinsamem Weitblick getroffen wurde. Angetrieben von dem Wunsch, die Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen und unterstützt vom Wert unseres Portfolios innovativer Produkte wird die gemeinsame Stärke beider Organisationen die Wettbewerbsfähigkeit von Boehringer Ingelheim in dem für uns strategisch wichtigen Tiergesundheitsmarkt verbessern. Wir freuen uns besonders darauf, die Merial-Mitarbeiter bei uns zu begrüßen."

In den vergangenen Monaten haben Boehringer Ingelheim und Sanofi ihre Geschäftsbereiche und Mitarbeiter sorgfältig auf einen nahtlosen Übergang ab dem ersten Tag unter neuer Eigentümerschaft vorbereitet. Im Interesse aller Kunden und der kontinuierlichen Weiterführung der Geschäfte wird die reibungslose Integration beider Organisationen bei beiden Unternehmen oberste Priorität haben.

Alan Main, Executive Vice President Consumer Healthcare und Vorstandsmitglied bei Sanofi, wird sicherstellen, dass Sanofis Selbstmedikationsgeschäft einschließlich der bisherigen Boehringer Ingelheim Selbstmedikationsmarken weiter auf Wachstumskurs bleibt. Der Boehringer Ingelheim Geschäftsbereich Tiergesundheit wird von Dr. Joachim Hasenmaier geleitet, der weiter Mitglied der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim bleibt.

Über Sanofi

Sanofi ist ein global führendes Gesundheitsunternehmen, das therapeutische Lösungen für die Bedürfnisse von Patienten erforscht, entwickelt und vertreibt. Sanofi ist in fünf globalen Sparten organisiert: Diabetes und Herz-Kreislauf, Allgemeinmedizin und Schwellenländer, Sanofi Genzyme, Sanofi Pasteur und Selbstmedikation. Sanofi ist an den Börsen Paris (EURONEXT: SAN (link is external)) und New York (NYSE: SNY (link is external)) notiert.

Über Boehringer Ingelheim

Boehringer Ingelheim zählt weltweit zu den 20 führenden Pharmaunternehmen. Mit Hauptsitz in Ingelheim, Deutschland, ist Boehringer Ingelheim weltweit mit 145 verbundenen Unternehmen vertreten und beschäftigt insgesamt etwa 50.000 Mitarbeiter. Die Schwerpunkte des 1885 gegründeten Unternehmens in Familienbesitz liegen in der Forschung, Entwicklung, Produktion sowie im Marketing neuer Medikamente mit hohem therapeutischem Nutzen für die Humanmedizin sowie die Tiergesundheit. Für Boehringer Ingelheim ist die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur. Dazu zählt das weltweite Engagement in sozialen Projekten wie zum Beispiel der Initiative „Making More Health“ ebenso wie der sorgsame Umgang mit den eigenen Mitarbeitern. Respekt, Chancengleichheit sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bilden dabei die Basis des Miteinanders. Bei allen Aktivitäten des Unternehmens stehen zudem der Schutz und Erhalt der Umwelt im Fokus. Im Jahr 2015 erwirtschaftete Boehringer Ingelheim Umsatzerlöse von rund 14,8 Mrd. Euro. Die Aufwendungen für Forschung & Entwicklung entsprechen 20,3 Prozent der Umsatzerlöse. Weitere Informationen finden Sie unter www.boehringer-ingelheim.com

Sanofi zukunftsbezogene Aussagen

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen im Sinne des Private Securities Litigation Reform Act von 1995 in der jeweils gültigen Fassung. Zukunftsbezogene Aussagen sind Aussagen, die keine historischen Fakten darstellen. Zu diesen Aussagen gehören Prognosen und Schätzungen und die diesen zugrunde liegenden Annahmen, Aussagen bezüglich Plänen, Zielen, Absichten und Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Finanzergebnisse, Ereignisse, Geschäfte, Dienstleistungen, Produktentwicklung, sowie Aussagen hinsichtlich zukünftiger Leistungen und Aussagen in Bezug auf die zukünftige Wertentwicklung. Zukunftsbezogene Aussagen sind im Allgemeinen an Formulierungen wie „erwarten“, „annehmen“, „glauben“, „beabsichtigen“, „schätzen“, „planen“ oder ähnlichen Ausdrücken zu erkennen. Obwohl das Management von Sanofi überzeugt ist, dass die in solchen zukunftsbezogenen Aussagen zum Ausdruck gebrachten Erwartungen angemessen sind, werden Investoren gewarnt, dass zukunftsbezogene Informationen und Aussagen verschiedenen Risiken und Unsicherheiten unterliegen, von denen viele schwer vorherzusehen und im Allgemeinen außerhalb des Einflussbereiches von Sanofi sind. Diese können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen wesentlich von den in zukunftsgerichteten Informationen oder Aussagen genannten, implizierten oder prognostizierten Ergebnissen oder Entwicklungen abweichen. Zu diesen Risiken und Unsicherheiten zählen unter anderem die inhärenten Unsicherheiten der Forschung und Entwicklung, der zukünftigen klinischen Daten und Analysen einschließlich Postmarketing, Entscheidungen durch Zulassungsbehörden wie die FDA oder die EMA, ob und wann ein Medikament, Gerät oder biologische Anwendung, für das oder die ein solches Entwicklungsprodukt beantragt wird, ebenso wie deren Entscheidungen hinsichtlich der Kennzeichnung und anderer Aspekte, die sich auf die Verfügbarkeit oder das kommerzielle Potenzial solcher Entwicklungsprodukte auswirken könnten, das Fehlen einer Garantie, dass das Entwicklungsprodukt, falls eine Zulassung erfolgt, auch kommerziell erfolgreich ist, die zukünftige Zulassung und der kommerzielle Erfolg therapeutischer Alternativen, die Möglichkeiten des Konzerns, von externen Wachstumschancen, Entwicklung der Wechselkurse und der vorherrschenden Zinssätze, den Auswirkungen von Kostensenkungsinitiativen und späteren Änderungen derselben, zu profitieren, die durchschnittliche Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien, einschließlich der in den öffentlichen Einreichungen von Sanofi erörterten oder identifizierten Aktien bei der SEC und AMF, einschließlich der unter „Risikofaktoren“ und den Abschnitten „Vorsorglicher Hinweis in Bezug auf zukunftsgerichtete Aussagen“ im Jahresbericht von Sanofi auf Formular 20-F für das Jahr zum 31. Dezember 2015. Über das geltende Recht hinaus übernimmt Sanofi keinerlei Verpflichtungen, irgendeine zukunftsbezogene Information oder Aussage zu aktualisieren oder zu überarbeiten.

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