Welt MS Tag 2019: Aufmerksamkeit und Verständnis für die unsichtbaren Aspekte der Multiplen Sklerose

Sanofi Genzyme informiert über die neurologische Erkrankung Multiple Sklerose (MS), damit Menschen mit MS und deren alltägliche Herausforderungen im Umgang mit der Erkrankung #sichtbarwerden 

Neu-Isenburg, 27. Mai 2019. Am 30. Mai ist es soweit: Zum elften Mal machen diverse Aktionen anlässlich des Welt MS Tages auf die Multiple Sklerose (MS), deren Begleiterscheinungen und die Belange Betroffener aufmerksam. In diesem Jahr steht der Aktionstag unter dem Motto #Sichtbarwerden: „Keine(r) sieht’s. Eine(r) spürt’s. MS – vieles ist unsichtbar“. Ob Fatigue, kognitive Einschränkungen, Koordinations- und Gleichgewichtsprobleme oder Blasenstörungen – die MS kann tausend Gesichter haben. Viele Begleiterscheinungen sind für Außenstehende unsichtbar. Sie können daher nur schwer nachvollziehen, wie sich Betroffene fühlen und wie die Erkrankung den Alltag beeinträchtigen kann.

#Sichtbarwerden: Was bedeutet MS eigentlich?

#Sichtbarwerden mit MS bezieht sich neben den unsichtbaren Symptomen auch auf die vielen Irrtümer und Vorurteile, die rund um die Multiple Sklerose bestehen. Etwa, dass MS Muskelschwund sei oder dass MS und Kinderwunsch nicht miteinander vereinbar sind – beide Annahmen sind falsch. Die Multiple Sklerose ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, an der in Deutschland etwa 240.000 Menschen erkrankt sind.1 Frauen sind dabei doppelt so häufig betroffen wie Männer.1 Charakteristisch für die Erkrankung sind Entzündungsherde in Gehirn und Rückenmark, in denen körpereigene Immunzellen die Isolierschicht der Nervenfasern (Myelinscheide) angreifen. Wird die Isolierschicht beschädigt, kann die Erregungsleitung in den Nerven gestört werden. Signale können nicht mehr korrekt übertragen werden. Daraus können unterschiedliche neurologische Störungen resultieren, wie zum Beispiel Sehstörungen, motorische Störungen, Lähmungserscheinungen oder auch Fatigue und kognitive Einschränkungen.

#Sichtbarwerden: Wie kann MS behandelt werden?

Multiple Sklerose ist nicht heilbar, kann aber dank moderner Therapien gut behandelt werden. Ziel der MS-Behandlung ist die Freiheit von Krankheitsaktivität – also keine neuen MS-Schübe, kein Fortschreiten bestehender Behinderungen und keine Aktivität im MRT (Magnetresonanztomographie). „Die Behandlung der Multiplen Sklerose sollte möglichst früh und möglichst effektiv erfolgen. Wirkt die verordnete Therapie nur unzureichend, sollte der Patient zudem frühzeitig auf eine andere Behandlungsoption umgestellt werden. Nur dann kann das Therapieziel Freiheit von Krankheitsaktivität erreicht werden.“, so Dr. Ulrich Engelmann, medizinischer Leiter Multiple Sklerose Deutschland bei Sanofi Genzyme.

Neben der Freiheit von Krankheitsaktivität zielt die MS-Behandlung auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Patienten und den Erhalt von Lebensqualität. Ob Karriere, Kinderwunsch oder eine Weltreise – die modernen MS-Therapien passen sich an die Bedürfnisse und den Lebensstil an und ermöglichen ein nahezu normales Leben mit allem, was dazugehört. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen immer wieder, dass sich auch körperliche Aktivität positiv auf die Erkrankung und die Lebensqualität Betroffener auswirken kann. Durch gezieltes Training können Leistungsfähigkeit, Gleichgewicht und Mobilität verbessert werden. Bewegung kann außerdem die Fatigue reduzieren und Depressionen erfolgreich entgegenwirken.2

#Sichtbarwerden: Ein Radrennen für Menschen mit MS

Mitarbeiter von Sanofi Genzyme nahmen den Welt MS Tag zum Anlass, um selbst aktiv zu werden: Sie traten am 1. Mai beim Radrennen Eschborn-Frankfurt in die Pedale und radelten für den guten Zweck. Ihr Ziel: Aufmerksamkeit für die Multiple Sklerose und die Belange Betroffener, damit die Erkrankung und ihre Begleiterscheinungen #sichtbarwerden. Mit ihrer Teilnahme generierten die Mitarbeiter des in der Neurologie tätigen Gesundheitsunternehmens eine Spende in Höhe von 5.000,00 €. „Wir freuen uns über die rege Teilnahme der Kolleginnen und Kollegen. Sie sind mit ihrem sportlichen Einsatz für MS-Betroffene eingetreten. Ebenso stehen auch bei Sanofi Genzyme der Patient und seine Wünsche und Bedürfnisse im Fokus“, kommentierte Dr. Jochen Thiele, Public Affairs Sanofi und selbst Teilnehmer des Radrennens. Die Spende kommt dem Landesverband Hessen e.V. der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) zugute.

Referenzen
1 https://www.dmsg.de/multiple-sklerose-infos/was-ist-ms/ (Letzter Zugriff: 21.03.2019)
2 https://www.dmsg.de/multiple-sklerose-infos/ms-und-sport/einfuehrung/der-zusammenhang-zwischen-ms-und-sport/ (Letzter Zugriff: 21.03.2019)

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BU & Brand Communications Sanofi Genzyme
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