Insulinproduktion im Schichtdienst

Es ist 20 Uhr. Draußen ist es kalt und dunkel. Jaqueline Hartmann hat zu Abend gegessen und es sich auf dem Sofa bequem gemacht. Feierabend? Keineswegs. In zwei Stunden fängt ihre Nachtschicht an. Die junge Frau ist Schichtführerin in der Fertigung von Sanofi in Deutschland. Zahlreiche Fläschchen mit unterschiedlichen Insulinmedikamenten werden hier täglich in drei Schichten produziert. „Die benötigte Menge wäre in einer Tagschicht gar nicht zu bewältigen“, erklärt Jaqueline Hartmann. Die junge Frau weiß um die Bedeutung ihrer Aufgabe. Rund fünf Prozent der Weltbevölkerung leiden an Diabetes und der Sanofi-Produktionsstandort für Insuline in Frankfurt-Höchst gehört zu den größten der Welt. Jaqueline Hartmann koordiniert und betreut in der Fertigung die optische Kontrolle von Insulinprodukten: Sind die Fläschchen geschlossen, beschädigt oder verunreinigt? Stimmt der Füllstand, sind Partikel enthalten, die nicht hineingehören?

Bewegung gegen Müdigkeit

Die Nachtschichten gehören für sie einfach dazu. „Mal geht es sehr gut, manchmal ist man auch mal müde. Rundgänge und Kontrollen, bei denen ich mich bewegen muss, lege ich darum gerne in die Nachtschichten. Das ist leichter, als am Schreibtisch zu sitzen.“ Die Pharmakantin hat sich bewusst für den Schichtdienst entschieden, Einschränkungen empfindet sie kaum. Ihre Familie hat Verständnis für diese Arbeit.

Inzwischen ist es 21.30 Uhr. Jaqueline Hartmann ist im Industriepark Höchst angekommen. Um zehn Uhr beginnt ihre Schicht – und nicht nur ihre: Auf dem Parkplatz und rund um den Eingang herrscht Hochbetrieb. „Das ist ein ständiges Kommen und Gehen und kaum ein Unterschied zu dem, wie es hier tagsüber aussieht“, berichtet die junge Frau. „Im Gegenteil – Parkplätze bekommt man nachts manchmal sogar schlechter.“ Morgen früh um sechs Uhr wird ihre Nachtschicht zu Ende sein. „Meistens frühstücke ich noch eine Kleinigkeit. Aber vor allem freue ich mich dann auf mein Bett.“

 
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