Ina Svoboda: Fernweh nach anderen Kulturen

Fernweh nach anderen Kulturen

Ina Svoboda arbeitet als wissenschaftliche Referentin im Bereich Immunologie bei Sanofi Genzyme. Sie informiert Ärzte über neue Therapien im Bereich Dermatologie. Oft sind innovative Behandlungen noch wenig bekannt. Damit Ärzte ihre Patienten optimal auf eine medikamentöse Therapie einstellen können, ist es wichtig, dass diese gut über die aktuelle Studien- und Forschungslage informiert sind. Auch für Svoboda selbst ist es selbstverständlich, stets auf dem aktuellsten Stand zu bleiben und dafür über den Tellerrand zu schauen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Funktionen und Bereichen hilft ihr dabei sehr. So hat sie gemeinsam mit Kollegen kürzlich eine Veranstaltung für Ärzte organisiert, die sich übergreifend mit verschiedenen Indikationsbereichen, von Multiple Sklerose über die seltene Erkrankung Morbus Pompe bis hin zur Rheumatologie und Dermatologie befasste. „Das Feedback der Teilnehmer war sehr positiv”, erinnert sich Svoboda, “eben weil wir nicht nur in eine Richtung gedacht haben, sondern uns miteinander vernetzt und Informationen breit gefächert haben.“

Was bedeutet Vielfalt für Sie persönlich?

Nicht engmaschig zu denken. Ich habe viele unterschiedliche Freunde und Interessen. Ich bin in Bulgarien aufgewachsen, auch diese kulturelle Vielfalt in meinem Leben war für mich eine Bereicherung.

Wie verbringen Sie die Weihnachtstage?

Dies ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich, wir haben also kein klassisches Ritual. Ich komme aus Bulgarien, im Sozialismus wurde Weihnachten nicht gefeiert. Dafür aber Silvester, hier brachte Väterchen Frost den Kindern Geschenke. Auch das Osterfest hat in der orthodoxen Kirche höhere Stellung als Weihnachten. So richtig vom Weihnachtsfest gehört habe ich zum ersten Mal mit zwölf Jahren. Heute verbringe ich Weihnachten oft mit meinen Kindern, meinen Eltern und meinem Bruder. Vor zwei Jahren war ich in der Weihnachtszeit mit meinen zwei Kindern auf Kap Verde, hier haben wir Weihnachten in kurzer Hose gefeiert.

Was wünschen Sie sich für ein „vielfältiges Jahr 2021“?

Dass wir die Corona-Pandemie in den Griff bekommen, sodass man wieder verreisen kann. Ich habe Fernweh nach anderen Kulturen, Menschen und Ländern. Mein erstes Reiseziel wäre Dallas in Texas. Hier war ich mal als Au-pair und eine meiner besten Freundinnen lebt dort. Meine große Tochter könnte dort Westernreiten lernen. Das nächste Reiseziel wäre Kapstadt, ein Freund von meiner Au-pair Zeit lebt dort mit seiner Familie. So können wir uns wiedersehen und uns das Land von den Einheimischen zeigen lassen.

 
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