Peter Schmidt: Ein Kaktus unter den Blumen

Ein Kaktus unter den Blumen

Ein hoher Standardisierungsgrad und Raum für individuelle Lösungen – für Peter Schmidt ist dies kein Widerspruch, sondern ein Erfolgsgeheimnis. Der IT-Spezialist arbeitet auf internationaler Ebene an Lösungen für den Einkauf bei Sanofi. Hier ist die Standardisierung von Geschäftsprozessen für effektive Lösungen wichtig. Gleichzeitig weiß Schmidt: „Vielfalt bedeutet, dass nicht alles standardisierbar ist. Im Rahmen allgemeingültiger Regeln muss es auch Raum für individuelle Entscheidungen geben. Und zwar dann, wenn der Aufwand für die Anpassung an Regeln den Nutzen nicht übersteigt. In diesem Fall lohnt es sich, links und rechts des Weges zu schauen.“ Dieses Denken über den Tellerrand schätzt er bei Sanofi besonders: „Jeder wird ermutigt, mit seinen eigenen Ideen zum Gesamterfolg beizutragen. Es gibt keine Denkverbote, sondern im Gegenteil eine hohe Gestaltungsfreiheit.“ Dass sich jede Kollegin und jeder Kollege so einbringen kann wie es zu seinem Sein und Erleben passt, ist für Schmidt selbst wichtig: Vor mehr als zehn Jahren wurde bei dem IT-Spezialisten Autismus in Form eines ausgeprägten Asperger-Syndroms diagnostiziert. Ein Geheimnis hat er aus der Diagnose nie gemacht – auch nicht im Job. „Dass ich so akzeptiert und gefördert werde wie ich mich körperlich und seelisch gesund fühle – auch das gehört zur Vielfalt bei Sanofi”, sagt Schmidt.

Was bedeutet Vielfalt für Sie persönlich?

Schon als Kind habe ich mich als der Kaktus unter den Blumen verstanden. Der hat spezielle Bedürfnisse, die sich von denen anderer Blumen unterscheiden. So habe ich schon früh klargestellt, dass, wenn ich in der Gruppe funktionieren soll, bestimmte abweichende Bedürfnisse kein Ausschlussgrund sein dürfen. Vielfalt bedeutet daher für mich, fremde Weltsichten unvoreingenommen zu sehen. Dass man niemals versucht, anderen Menschen den eigenen Lebensentwurf als den einzig richtigen aufzuzwingen. Jeder Mensch soll mit seinen Fähigkeiten zum Wohle aller aufblühen dürfen.

Wie verbringen Sie die Weihnachtstage?

In der Regel daheim mit meiner Frau und unseren erwachsenden Kindern, die uns dann besuchen kommen. Wir machen es uns gemütlich, spielen Gesellschaftsspiele und genießen Feuerzangenbowle bei kuschelig wärmendem Kaminfeuer und Kerzenschein vom Tannenbaum.

Was wünschen Sie sich für ein „vielfältiges Jahr 2021“?

Erst mal als Voraussetzung, dass alle gesund bleiben. Und dann ganz allgemein, dass es weitere Fortschritte im Streben nach Akzeptanz Andersdenkender gibt. Und ganz speziell, dass ich im Jahr 2021 auch wieder tolle private (Reise)-Erlebnisse haben darf.

 
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