Mit einem leichten Ziehen im Bauch fängt es an. Kurze Zeit später wird es zum schmerzhaften und drängenden Problem. Die Rede ist von einer Blasenentzündung.

Nicht nur im Sommer ein Thema: Blasenentzündungen

Mit einem leichten Ziehen im Bauch fängt es an. Kurze Zeit später wird es zum schmerzhaften und drängenden Problem. Die Rede ist von einer Blasenentzündung. Obwohl fast jede Frau wahrscheinlich schon einmal unter einem Harnwegsinfekt gelitten hat, gibt es kaum aktuelle Zahlen. Ein Punkt, dem Buscopan® PLUS mit einer Umfrage auf den Grund gegangen ist.

Vom Honeymoon bis zu den Wechseljahren

Weitere News & Storys von Sanofi in Deutschland70 Prozent aller befragten Frauen litten – unabhängig von der Lebensphase – schon mindestens einmal im Leben an einem unangenehmen Harnwegsinfekt. [1] Weshalb und wann wir eine Blasenentzündung bekommen, ist von vielen Faktoren abhängig.

Was die Blase schwächt

Die häufigsten Ursachen sind Bakterien, die eigentlich als harmlose Bewohner im Darm angesiedelt sind. Frauen sind aufgrund ihrer Anatomie häufiger von wiederkehrenden Blasenentzündungen betroffen. Die Harnröhre ist nicht so lang wie die der Männer, Krankheitskeime und Bakterien haben so einen viel kürzeren Weg vom Darmausgang zur Harnblase. [2],[3] Warum krankmachende Bakterien ansonsten gesunde Harnwege erfolgreich besiedeln, bleibt unklar. Kommen dann noch weitere begünstigende Faktoren, wie ein geschwächtes Immunsystem in Verbindung mit Kälte, Alltagsstress oder ein Östrogenmangel in den Wechseljahren hinzu, ist der Infekt häufig vorprogrammiert. Auch die schönste Nebensache der Welt kann manchmal diese unliebsame Begleiterscheinung mit sich bringen. Auch hier Schuld: Die weibliche Anatomie. Denn da Darmausgang und Harnröhreneingang sehr nah beieinander liegen, gelangen die Bakterien schneller dorthin, wo sie nichts zu suchen haben. Auch durch eine übertriebene Intimhygiene oder chemische sowie spermizide Verhütungsmittel ist der Infekt manchmal schneller da, als einem lieb ist. Denn so wird die natürliche schützende Hautflora gestört. Und: Auch eine übertriebene Intimhygiene kann dieses empfindliche Gleichgewicht der Intimflora stören – optimaler Nährboden für die fiesen Erreger. [3],[4] Übrigens: 20 Prozent der Umfrageteilnehmer sahen Stress als eine Ursache für ihre Blasenentzündung an. Ein nicht zu unterschätzender Grund, denn Stress kann unser Immunsystem schwächen, was wiederum einem Freifahrtschein für Erreger gleichkommt.

Was hilft bei Blasenentzündung?

Den Blasenbrand löschen – das kann helfen

Besonders belastend: Schmerzen oder Beschwerden im Unterbauch oder Beckenbereich sowie das typische Brennen beim Wasserlassen. Was viele nicht wissen: Antibiotika sind für die Behandlung nicht immer nötig, denn die Entzündung klingt in zwei von drei Fällen von selbst ab. Um den Blasenkrampf zu besänftigen, eignet sich zum Beispiel Buscopan® PLUS. Durch seine 2-fach Wirkung löst es den Krampf als eine Ursache der Schmerzen im Unterbauch oder Beckenbereich und lindert das unangenehme Brennen beim Wasserlassen. Viele der Befragten setzten bei der Behandlung ihres Infekts zusätzlich auf Hausmittel. Ausreichend wissenschaftlich bestätigt sind die Wirkungen von Cranberries und Co. nicht. Um die Ausheilung einer Blasenentzündung zu unterstützen, kann aber z.B. Wärme in Form einer Wärmflasche, Sitzbädern oder dicken Socken helfen.

Damit’s nicht gleich wieder losgeht: Blasenentzündungen vorbeugen

Unkomplizierte Blasenentzündungen heilen in vielen Fällen von selbst aus. Um dem nächsten Blasenkrampf dennoch zuvorzukommen, können folgende sechs Tipps helfen:

1. Gut durchspülen

Experten sind sich einig: Eine intakte Darmflora wirkt sich positiv auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden aus. Helfen können hier Probiotika, also Bakterienstämme, die nach Aufnahme unsere Magenpassage lebend durchqueren und im Darm gesundheitsfördernde Effekte entfalten können. Zu finden sind sie unter anderem in Kefir, Sauerkraut oder Brottrunk.

2. Meerrettich futtern

Eine randomisierte placebo-kontrollierte Doppelblindstudie konnte aufzeigen, dass die Senföle im Meerrettich vorbeugend bei immer wiederkehrenden Blasenentzündungen eingesetzt werden können. [5]

3. Die richtige Wischtechnik

Mama hat es uns beigebracht und wir sollten es beibehalten: Nach dem Toilettengang immer von vorne nach hinten wischen, damit keine Darmbakterien in die Harnröhrenmündung gelangen.

4. Eine angemessene Intimhygiene…

…kann häufig auftretende Harnwegsinfektionen zusätzlich verringern. Das bedeutet konkret: Intimzone nur mit warmem Wasser reinigen, da durch Seife oder auch durch spezielle Intim-Lotions die empfindliche natürliche Keimflora zerstört werden kann.

5. Die Toilette danach

Auch während des Sex können Darmbakterien in die Harnröhre von Frauen gelangen. Das unmittelbare Wasserlassen danach kann dabei helfen, die unerwünschten Eindringlinge wieder heraufzubefördern.

6. Rein in die Baumwollschlüppis

Kunstfasern sind nicht sehr atmungsaktiv, führen zum vermehrten Schwitzen und können ein feuchtes Milieu zusätzlich fördern. Gutsitzende Unterwäsche aus Baumwolle oder Mikrofaser ist luftdurchlässig und trocknet schneller – sprich, bietet weniger Angriffsflächen für Bakterien. [6]

Tipp um Blasenentzündung vorzubeugen: Unterwäsche aus Baumwolle

News & Storys von Sanofi in Deutschland

Weitere News & Storys von Sanofi in Deutschland

Erfahren Sie mehr über die Aktivitäten und Anstrengungen von Sanofi in Deutschland – egal ob aktuell, informativ oder unterhaltend.

Buscopan® plus, Filmtabletten, Zäpfchen. Wirkstoffe: Butylscopolaminiumbromid, Paracetamol. Anwendungsgebiet: Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bei krampfartigen Schmerzen bei Erkrankungen des Magens und des Darmes, krampfartigen Schmerzen und Funktionsstörungen im Bereich der Gallenwege, der ableitenden Harnwege sowie der weiblichen Geschlechtsorgane (z. B. schmerzhafte Regelblutungen). Hinweis: Packungsbeilage beachten. Apothekenpflichtig. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt am Main. Stand: Oktober 2017 (SADE.BUSC.18.04.1018)

Quellen
[1] forsa-Umfrage im Auftrag der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH unter 1.005 Frauen zwischen 16 und 80 Jahren, März 2019
[2] Interdisziplinäre S3 Leitlinie Epidemiologie, Diagnostik, Therapieprävention und Management unkomplizierter, bakterieller, ambulant erworbener Harnwegsinfektionen bei erwachsenen Patienten. Aktualisierung 2017. Zugriff am 12.02.2019 unter: https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/043-044k_S3_Harnwegsinfektionen_2017-05.pdf
[3] Neumann G et al. Gynäkologische Infektionen. Das Handbuch für die Frauenarztpraxis. Springer Verlag. Berlin Heidelberg 2010.
[4] Goerke K et al. Pflege konkret. Gynäkologie Geburtshilfe. 6. Auflage. Elsevier Amsterdam 2018.
[5] Albrecht U, Goos KH, Schneider B. A randomised, double-blind, placebo-controlled trial of a herbal medicinal product containing Tropaeoli majoris herba (Nasturtium) and Armoraciae rusticanae radix (Horseradish) for the prophylactic treatment of patients with chronically recurrent lower urinary tract infections. Curr Med Res Opin 2007;23/10:2415-22.
[6] Uro GmbH Nordrhein. Presseinformation. Harnwegsinfekt: Auch auf die Unterwäsche kommt es an. Dezember 2014. http://www.urologen-nrw.de/aktuelles-presse/pressemitteilungen.html. Zugriff am 13.02.2019