Das hilft bei Husten – bei Tag und in der Nacht

Schleim oder „Schleifpapier“? Das hilft bei Husten – bei Tag und in der Nacht

Wer kennt das nicht, um uns herum keucht und krächzt es und wir fragen uns, wann uns der Husten erwischt. Doch ist es nur eine Erkältung oder etwas Schlimmeres? Husten kann Symptom einer Vielzahl von Erkrankungen sein. Egal ob Asthma, COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung z. B. bei Rauchern) Corona oder eine akute Erkältung – diese ist übrigens tatsächlich mit weitem Abstand die häufigste Ursache für den akuten Husten. Fast jeder Erwachsene leidet mindestens einmal im Jahr unter Husten.

Aktuelle Umfrage: Achtung: Hustenalarm!

Weitere News & Storys von Sanofi in Deutschland Kennen die Deutschen die genaue Ursache für Husten? Laut einer aktuellen Umfrage von Sanofi in Deutschland (Mucosolvan®, Silomat®) ja: 83 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen die verschiedenen Ursachen von Husten bekannt sind. Was aber viel entscheidender für eine schnelle und wirksame Linderung ist: Die zielgerichtete Behandlung der Symptome. Hier hat sich in der letzten Zeit einiges getan: Denn hier steht nun an erster Stelle die Unterscheidung zwischen einem akuten oder chronischen Husten anhand der Dauer, wenn es um den Einsatz der richtigen Mittel in der Selbstmedikation (aus der Apotheke) geht.

Akuter Erkältungshusten: Schnell missverstanden?

Auch bei einer akuten Erkältung ist Husten nicht gleich Husten. Die Unterschiede haben wir wahrscheinlich alle schon einmal gespürt. Manchmal kratzt es im Hals, es rasselt, ist trocken und hat irgendwie Kreissägeblatt-Charakter. Und dann hat man auf einmal das Gefühl, die Lunge weiß gar nicht mehr wohin mit dem ganzen Hustenschleim, der raus will. Der dadurch ständige Reiz hat einen teilweise schmerzhaften Husten zur Folge. Ein „normaler Erkältungshusten“ ist bedingt durch eine Infektion der oberen Atemwege – begleitet wird diese in der Regel auch durch Halsschmerzen und vor allem Schnupfen. In der Regel leiden die Patienten bei einem akuten Erkältungshusten in der Frühphase unter Reizhusten, zwischendurch, etwa nach sieben bis acht Tagen, folgt eine Phase des verschleimten Hustens, während im Rahmen des Abklingens wieder ein trockener Reizhusten auftreten kann. Bis sich die Empfindlichkeit der Hustenrezeptoren, also den Stellen, die durch den Husten gereizt werden, wieder normalisiert hat, kann es bis zu zwei Wochen dauern.

Reiz oder Rasseln? Wo liegt jetzt der Unterschied?

Der zu Anfang einer Erkältung quälende, trockene Hustenreiz ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch zu einer Verletzung der empfindlichen Schleimhäute in unseren Atemwegen führen. Diese werden noch mehr gereizt – ein Teufelskreis beginnt. Im Gegensatz zu einem verschleimten Erkältungshusten, zum Beispiel im Rahmen einer akuten Bronchitis, hat der trockene Reizhusten keine Reinigungsfunktion für die Lungen. Husten wird generell durch Nerven weitergeleitete Reize in dem sogenannten Hustenzentrum im Gehirn ausgelöst. Der verschleimte oder auch produktive Husten hat den Sinn, den durch die Atemwegsentzündung entstehenden zähen Schleim und damit die Erreger und mit der Entzündung einhergehenden „Zellmüll“ aus unseren Atemwegen zu befördern. Und auch das kann mitunter ganz schön schmerzhaft sein.

Husten schnell wieder loswerden

Im Fall des trocknen Reizhustens im Rahmen einer Erkältung können Hustenstiller mit dem Wirkstoff Dextromethorphan[1] (z. B. in Silomat® DMP Lutschpastillen und Silomat DMP Intensiv Kapseln, Apotheke) für eine schnelle und langanhaltende Linderung, indem sie den Hustenreiz dort unterdrücken, wo er entsteht. Dextromethorphan (DMP) dämpft den unangenehmen Hustenreiz im Hustenzentrum des Gehirns und sorgt so dafür, dass sich unsere gereizten, entzündeten Schleimhäute wieder erholen können. Außerdem kann hier auch als zentrales Antitussivum der in Silomat® Saft und Tropfen enthaltene Wirkstoff Pentoxyverin helfen, der zudem leicht bronchienerweiternd ist und deshalb auch für Patienten mit Asthma bronchiale und COPD geeignet ist. Zeigt sich der Erkältungshusten in der späteren Erkältungsphase von seiner „schleimigen“ Seite, sind Hustenlöser, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Ambroxol, gefragt. Ambroxol (z. B. in Mucosolvan®, Apotheke) verflüssigt den Hustenschleim und aktiviert gleichzeitig unser körpereigenes Reinigungssystem, also die feinen Flimmerhärchen (Zilien) in den Bronchien, die den Schleim mitsamt Erregern und dem „Zellmüll“ hinausbefördern. Zusätzlich unterstützt Ambroxol die Bildung des natürlichen Schutzfilms unserer Lunge (Surfactant).[1]

Nerviger Husten Tag und Nacht? Das Duo macht’s!

 
 

Nerviger Husten Tag und Nacht? Das Duo macht’s!

Manchmal treten jedoch die beiden Hustenarten „trocken und verschleimt“ kombiniert auf, z. B. mit verschleimtem Husten am Tag und quälendem Reizhusten in der Nacht. Durch das Austrocknen der Schleimhäute wird der Hustenreiz verstärkt und der dringend zur Erholung benötigte Schlaf geraubt. Für eine ganzheitliche Therapie des Hustens empfehlen Experten übrigens erstmals eine zeitversetzte Kombination aus Schleimlösern für den Tag und Hustenstillern in der Nacht. Das sorgt für ein schnelleres Abheilen der Atemwege.

Selbstmedikation

Selbstmedikation

Gesundheit ist ein zentrales Grundbedürfnis einer selbstbestimmten, aktiven Lebensgestaltung. Die Selbstmedikation ist ein wichtiges Instrument, um diesem Bedürfnis gerecht zu werden.

Quellen
[1] Dorotheea Cazan, Ludger Klimek, Annette Sperl, Manuel Plomer & Stephan Kölsch (2018) Safety of ambroxol in the treatment of airway diseases in adult patients, Expert Opinion on Drug Safety, 17:12, 1211-1224, DOI: 10.1080/14740338.2018.1533954

Mucosolvan® Hustensaft 30 mg/5 ml.
Mucosolvan® Lutschpastillen 15 mg.
Mucosolvan® 1mal täglich Retardkapseln.
Wirkstoff: Ambroxolhydrochlorid. Anwendungsgebiet: Zur Schleim lösenden Behandlung bei akuten und chronischen Erkrankungen der Bronchien und der Lunge mit zähem Schleim. Warnhinweis: Hustensaft: Enthält Benzoesäure und Propylenglycol; Lutschpastillen: Enthält Sorbitol, Pfefferminzöl und Eukalyptusöl. Apothekenpflichtig.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt am Main.
Stand: Hustensaft, Lutschpastillen – Dezember 2019; Retardkapseln – März 2020

Silomat® DMP INTENSIV gegen Reizhusten
Silomat® DMP
Silomat® DMP gegen Reizhusten
Wirkstoff: Dextromethorphanhydrobromid-Monohydrat. Zur symptomatischen Behandlung des Reizhustens. Nicht mehr und nicht länger einnehmen als empfohlen. Silomat® DMP INTENSIV gegen Reizhusten: enthält Lactose. Silomat® DMP: enthält Maltitol, Cyclodextrin(e) und Levomenthol. Silomat® DMP gegen Reizhusten: enthält Invertzucker (aus Honig), Maltitol und Cyclodextrin(e).
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt am Main.
Stand: Oktober 2019 (SADE.BISO8.17.05.1103(2))

Silomat® gegen Reizhusten Pentoxyverin Saft.
Silomat® gegen Reizhusten Pentoxyverin Tropfen.
Wirkstoff: Pentoxyverincitrat. Anwendungsgebiet: Zur symptomatischen Behandlung des Reizhustens. Warnhinweis: Saft: Enthält Methyl- und Propylhydroxybenzoat, Sorbitol, Propylenglycol und Natrium. Tropfen: Enthält Propylenglycol. Apothekenpflichtig.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt am Main.
Stand: Juli 2020 (SADE.BISO8.19.09.2421)