Die Grippe-Impfung leistet einen wichtigen Beitrag zur Prävention des gefährlichen Mix aus Grippe und COVID-19.

Die Grippe-Impfung leistet einen wichtigen Beitrag zur Prävention des gefährlichen Mix aus Grippe und COVID-19

Auf der nördlichen Halbkugel startet die Grippesaison gegen Ende des Jahres und hält meist bis in den März an. Ältere Menschen sind häufig besonders schwer von ihr betroffen. Die jährliche Grippe-Impfung ist der effektivste und sicherste Weg, um einer schweren Grippe und deren Folgen vorzubeugen.

Weitere News & Storys von Sanofi in Deutschland Die Coronakrise hat es erneut gezeigt: Infektionskrankheiten treffen ältere Menschen oft deutlich härter als jüngere. Denn mit dem Alter lässt die Schlagkraft des Immunsystems nach. Das macht Ältere anfälliger für Infektionskrankheiten wie die „echte“ Grippe (Influenza) oder auch COVID-19. Für sie ist es besonders wichtig, Infektionen, wenn möglich, durch eine Impfung vorzubeugen.

Grippe: eine unterschätzte Erkrankung

Häufig wird die Grippe als Erkrankung unterschätzt. Obwohl wir uns gegen sie schützen können, beeinflusst die Grippe Wirtschaft und Gesellschaft stark. Schätzungen zufolge führt die jährliche Grippe-Pandemie weltweit jedes Jahr zu etwa 3 bis 5 Millionen Fällen schwerer Erkrankungen. Jeder kann sich mit Grippe anstecken, da sich die Krankheit über Tröpfchen verbreitet, also durch Husten, Niesen oder Sprechen.

Potenzielle Folgen einer Grippeerkrankung bei älteren Erwachsenen
Potenzielle Folgen einer Grippeerkrankung bei älteren Erwachsenen

Typische Symptome der Grippe sind hohes Fieber, starke Kopf- und Gliederschmerzen sowie ein schlechtes Allgemeinbefinden. Für Risikogruppen, Menschen über 60 Jahre oder Personen mit Vorerkrankungen kann sie schwerwiegende Folgen haben. So ist die Gefahr eines akuten Herzinfarkts bei Erwachsenen drei Tage nach einer Grippe-Infektion bis zu Zehnfach erhöht und das Risiko für einen Schlaganfall bis zu acht Mal so hoch. Die Grippe-Impfung ist die wirksamste Methode zur Vorbeugung der Erkrankung und ihren Folgen.

Das Robert Koch-Institut empfiehlt Risikogruppen die Grippe-Impfung

Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt die Grippe-Impfung bereits im Oktober oder November, noch bevor die große Welle angerollt ist. Dann hat das Immunsystem genügend Zeit, Antikörper gegen die Erreger zu bilden, bevor es meist zwischen Januar und März zu einem starken Anstieg der Erkrankungen kommt. Eine Grippe-Impfung kann jedoch auch später im Verlauf der Grippe-Saison sinnvoll sein, wenn eine Impfung vor Saisonbeginn verpasst wurde. Risikogruppen, die sich impfen lassen sollten, sind neben älteren Menschen auch Menschen mit Diabetes, Herz-Kreislaufkrankheiten oder chronischen Atemwegserkrankungen, Schwangere, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, Beschäftigte in medizinischen Berufen oder in solchen mit viel Menschenkontakt und Menschen, die mit einer Risikoperson zusammenleben.

Nehmen Sie die Grippe ernst und lassen Sie sich von Ihrem Arzt zur Grippe-Impfung beraten!

Chronische Erkrankungen, die bei Patienten ab 50 Jahren häufig auftreten, können sich durch Influenza verschlimmern.

Impfstoffe können schützen

Impfstoffe können schützen

Impfstoffe können einen Schutz vor bakteriellen und viralen Erkrankungen bieten. Eine Impfung regt das körpereigene Immunsystem an, passende Abwehrstoffe (Antikörper) zu produzieren. Diese Immunisierung kann den Körper vor der Infektionskrankheit schützen. Wir arbeiten jeden Tag mit Leidenschaft für eine Welt, in der sich alle Menschen durch Impfungen vor Krankheiten schützen können.