Homeoffice-Trägheit? Was unserem Darm zu schaffen macht

Homeoffice-Trägheit? Was unserem Darm zu schaffen macht

Die Pandemie hat den Alltag auf den Kopf gestellt und so langsam haben wir uns vielleicht an die neue Normalität gewöhnt: Eher Homeschooling und Homeoffice statt Klassenfahrt und Großraumbüro, mehr Lieferdienst statt Restaurantbesuch – doch was hat das Lockdown-Jahr mit unserer Verdauung gemacht? Das wollten wir in der Darmtrend-Umfrage 2021 herausfinden! Das Ergebnis: Auch unser Darm merkt, dass einiges anders ist.

Mehr Verdauungsbeschwerden im Pandemie-Jahr

Weitere News & Storys von Sanofi in Deutschland In der Darmtrend-Umfrage 2021 [1] wollten wir wissen, wie sich das letzte Jahr – also die Zeit seit Beginn der Pandemie – auf unsere Verdauung ausgewirkt hat. Über 1.000 Männer und Frauen zwischen 18 und 79 Jahren haben wir gefragt und ein ganz erheblicher Teil von ihnen gab an, eher bzw. sehr häufig unter folgenden Verdauungsbeschwerden zu leiden:

  • 31 Prozent – unregelmäßiger Stuhlgang
  • 20 Prozent – Verstopfung
  • 23 Prozent – Darmträgheit
  • 25 Prozent – harter, trockener Stuhl

Natürlich gab es Verdauungsprobleme auch schon vor Corona, doch die Belastung hat zugenommen: Ganze 27 Prozent haben jetzt mehr Probleme als in der Zeit davor. Über eine Besserung ihrer Beschwerden hingegen konnten sich nur 6 Prozent freuen. Wir wollten deshalb wissen, wo die Veränderung herkommt und haben genauer nachgefragt.

Verdauungsprobleme gab es auch schon vor Corona, doch die Belastung hat zugenommen: Ganze 27 Prozent haben jetzt mehr Probleme als in der Zeit davor.

Ursachen für den trägen Darm im Homeoffice

Die eingeschränkten Kontaktmöglichkeiten sind eine Medaille mit zwei Seiten: Sie bedeuten für viele Menschen den schmerzhaften Verzicht auf Hobbies oder Treffen mit Freunden und Familie. Gleichzeitig sparen wir uns z. B. den Arbeitsweg, haben mehr Zeit zum Kochen und auch die reduzierten sozialen Verpflichtungen empfinden manche als Erleichterung. Doch halten sich Pro und Contra hier die Waage? So sah die Einschätzung der Befragten aus – auf der Pro-Seite:

  • 47 Prozent beobachteten eine Verbesserung ihrer Verdauung, weil sie sich bewusster um ihre Ernährung kümmern können.
  • 28 Prozent hatten weniger Stress und deshalb weniger Verdauungsprobleme.

Andererseits:

  • 39 Prozent bewegten sich weniger und hatten das Gefühl, deshalb verstopft zu sein.
  • 26 Prozent litten unter einer schlechteren Verdauung seit sie die vielen Aufgaben (wie z. B. Homeoffice und Kinderbetreuung) gleichzeitig jonglieren müssen.

Sieht erst einmal recht ausgewogen aus, oder? Hier lohnt sich ein genauerer Blick – denn zwischen den Altersgruppen gibt es große Unterschiede im Hinblick auf das Belastungsniveau und dessen Auswirkungen.

Jüngere Menschen sind besonders betroffen

Es sind vor allem die Menschen zwischen 18 und 39 Jahren, die die Auswirkungen der Pandemie besonders stark zu spüren bekommen – also Menschen in einem Lebensabschnitt, der normalerweise von intensivem sozialen Erleben geprägt ist, wie etwa Studium, Karriere oder Familiengründung:

  • In dieser Altersgruppe litten 30 Prozent an Verstopfung.
  • Bis zu 43 Prozent kämpften mit unregelmäßigem Stuhlgang.

38 Prozent von ihnen sehen ihr gestiegenes Stresslevel als einen möglichen Grund dafür und etwa die Hälfte vermutet, dass der Bewegungsmangel sich negativ auf ihre Verdauung ausgewirkt hat.

Stress als Verdauungsbremse

Über die Hälfte aller Befragten gab an, dass Verstopfung und Darmträgheit sie besonders belasten, wenn sie gestresst sind. Stress ist ein wichtiger Faktor in puncto Darmträgheit: Wenn wir bereits unter Strom stehen, bleibt die Verdauung gern mal auf der Strecke. Das kann zu Bauchbeschwerden führen und nicht zuletzt körperlich wie emotional belastend sein, was in intensiven Zeiten das Stressgefühl noch verstärken kann. Was können wir in so einer Situation tun?

Hilfe bei Verstopfung und Co.: So kommt der Darm wieder in Schwung

Hilfe bei Verstopfung und Co.: So kommt der Darm wieder in Schwung Meinen die Befragten, ihr Stuhlgang komme zu selten oder klappt es nur unter großer Anstrengung, versuchen es viele von ihnen mit Hausmitteln wie z. B. viel Trinken (77 Prozent), Kaffee (60 Prozent) und Vollkornprodukten (59 Prozent) oder auch Sport (43 Prozent) – mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg, denn: Ja, eine ausgewogene Ernährung und Bewegung sind wichtige Faktoren, wenn es darum geht, Verstopfungen und hartem, trockenem Stuhl vorzubeugen. Doch wenn die Verstopfung schon da ist, reichen diese Hausmittel meistens nicht mehr aus, um den Darm wieder in Schwung zu bringen. Dann ist Hilfe aus der Apotheke gefragt: Abführmittel (z. B. Dulcolax®) befreien den Darm planbar und verträglich von unangenehmen Verstopfungssymptomen und geben uns so ein Stück Lebensqualität zurück.

 
 
Selbstmedikation

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Gesundheit ist ein zentrales Grundbedürfnis einer selbstbestimmten, aktiven Lebensgestaltung. Die Selbstmedikation ist ein wichtiges Instrument, um diesem Bedürfnis gerecht zu werden.

Quelle
[1] Darmtrend-Umfrage 2021 im Auftrag von Sanofi (Dulcolax®). Befragt wurden 1078 Frauen und Männer der deutschen Bevölkerung ab 18 Jahren, die in den letzten 12 Monaten an Verdauungsbeschwerden (wie harter, unregelmäßiger Stuhlgang oder Verstopfung) litten. Bilendi; Februar 2021 (bisher unveröffentlichte Daten, erhältlich bei mail@petersenpartner.de)

Pflichttext
Dulcolax® Dragées. Dulcolax® Zäpfchen. Dulcolax® NP Tropfen. Dulcolax® NP Perlen.
Wirkstoff: Dragées/Zäpfchen: Bisacodyl. NP Tropfen/NP Perlen: Natriumpicosulfat.
Anwendungsgebiet: Zur Anwendung bei Verstopfung, bei Erkrankungen, die eine erleichterte Darmentleerung erfordern; zusätzlich bei Dulcolax® Dragées u. Dulcolax® Zäpfchen: sowie zur Darmentleerung bei Behandlungsmaßnahmen u. Maßnahmen zum Erkennen von Krankheiten (therapeut. u. diagnost. Eingriffe) am Darm. Warnhinweis: Wie andere Abführmittel sollten Dulcolax® Dragées, Dulcolax® Zäpfchen, Dulcolax® NP Tropfen u. Dulcolax® NP Perlen ohne ärztl. Abklärung der Verstopfungsursache nicht täglich oder über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Dulcolax® Dragées: Enthält den Farbstoff Gelborange S, Lactose u. Sucrose. Dulcolax® Dragées und Zäpfchen: Tragen nicht zur Gewichtsreduktion bei. Der gleichzeitige Gebrauch von anderen Abführmitteln kann die Nebenwirkungen im Magen-Darmtrakt verstärken. NP Tropfen: Enthält Sorbitol. NP Perlen: Enthält Propylenglycol. Packungsbeilage beachten! Apothekenpflichtig.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt am Main.
Stand: Dragees: Juni 2018; Zäpfchen: Juni 2020; NP Tropfen/ NP Perlen: September 2020.