Warum das Thema Impfen in der Schwangerschaft so wichtig ist

Weltfrauentag: Warum das Thema Impfen in der Schwangerschaft so wichtig ist

Am Weltfrauentag rücken wir von Sanofi Pasteur das Thema Prävention und Impfen in der Schwangerschaft in den Mittelpunkt. Denn der Schutz vor Infektionskrankheiten wie Keuchhusten oder Grippe sind für die werdende Mutter und ihr Baby von großer Bedeutung. Mit der über 100-jährigen Erfahrung sind wir von Sanofi Pasteur ein wichtiger Partner und Akteur im Kampf gegen Erkrankungen, gegen die durch eine Impfung vorgebeugt werden kann – besonders bei Keuchhusten.

Schutz für´s Baby: Impfung gegen Keuchhusten in der Schwangerschaft empfohlen

Weitere News & Storys von Sanofi in Deutschland Die Kleinsten sind direkt nach der Geburt ungeschützt. Einmal mit Keuchhusten (Pertussis) angesteckt, können sie von schweren Verläufen der Erkrankung betroffen sein, die auch tödlich enden können. Der Impfschutz ihres engsten Umfeldes ist daher sehr wichtig. Aktuelle Daten zeigen, dass fast 60 Prozent der Erwachsenen sich in den letzten zehn Jahren nicht gegen Keuchhusten haben impfen lassen. Die Ständig Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Pertussisimpfung einmalig im Erwachsenenalter bei der nächsten fälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung. Im Umkehrschluss bedeutet das: Es sind also nur etwa 40 Prozent der Erwachsenen vor Keuchhusten geschützt.

Keuchhusten ist keine harmlose Kinderkrankheit

Darüber hinaus hat die Ständige Impfkommission seit letztem Jahr die Impfung der Schwangeren im dritten Zeitabschnitt der Schwangerschaft (im zweiten bei Gefahr einer Frühgeburt) empfohlen. So kann auch ein sogenannter „passiver Schutz“ des Säuglings gegen Keuchhusten erfolgen. Denn über die Plazenta werden die mütterlichen Antikörper an das ungeborene Kind übertragen. Mit der Impfung liegt die Effektivität bezüglich des Schutzes vor Pertussis in den ersten drei Monaten bei über 90 Prozent.

Keuchhusten ist keine harmlose Kinderkrankheit

Schutz für´s Baby: Impfung gegen Keuchhusten in der Schwangerschaft empfohlen

Keuchhusten wird durch eine Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen und ist eine hochansteckende Infektionserkrankung der Atemwege. Ausgelöst wird diese durch das Bakterium Bordetella pertussis. Typisch für Keuchhusten ist trockener Husten, der bis zu drei Monate anhalten kann. Er ist nachts besonders schwerwiegend und teilweise so stark, dass Erkrankte das Gefühl haben, zu ersticken. Betroffene sind mindestens drei Wochen lang ansteckend. Besonders zum hochinfektiösen Beginn der Erkrankung tragen viele die Erreger weiter, ohne es zu bemerken.

Schwere Krankheitsverläufe sind in jedem Lebensalter möglich. Bei Säuglingen sind sie jedoch besonders häufig: Erkranken Säuglinge (Babys unter einem Jahr) an Keuchhusten, so liegt der Anteil derer, die aufgrund der Erkrankung im Krankenhaus behandelt werden müssen mit 44 Prozent deutlich höher als in allen anderen Altersgruppen. Mögliche Komplikationen, die mit einer Ansteckung auftreten können, sind bei Säuglingen eine Lungenentzündung bis hin zu einem Atemstillstand. Säuglinge vor dem vollendeten ersten Lebensjahr sind besonders gefährdet, da sie erst ab einem Alter von zwei Monaten geimpft werden können.

Daher: Nehmen Sie Keuchhusten ernst und checken Sie Ihren Impfpass während der Schwangerschaft!

Impfstoffe können schützen

Impfstoffe können schützen

Impfstoffe können einen Schutz vor bakteriellen und viralen Erkrankungen bieten. Eine Impfung regt das körpereigene Immunsystem an, passende Abwehrstoffe (Antikörper) zu produzieren. Diese Immunisierung kann den Körper vor der Infektionskrankheit schützen. Wir arbeiten jeden Tag mit Leidenschaft für eine Welt, in der sich alle Menschen durch Impfungen vor Krankheiten schützen können.