Europäische Impfwoche vom 20. bis 26. April: Impfungen schützen Sie und Ihr Umfeld!

Europäische Impfwoche vom 20. bis 26. April: Impfungen schützen Sie und Ihr Umfeld!

Wer sich impfen lässt, der schützt nicht nur sich selbst, sondern auch sein Umfeld. Alle 60 Sekunden werden fünf Leben durch Impfungen gerettet.

Weitere News & Storys von Sanofi in Deutschland Das Coronavirus macht aktuell wieder deutlich, wie wichtig es ist, über Impfstoffe zu verfügen, die vor schwerwiegenden Krankheiten schützen können. Auch in diesem Jahr weist die Europäische Impfwoche deshalb vom 20. bis 26. April darauf hin, rechtzeitig und kontinuierlich die empfohlenen Impfungen durchzuführen. Die World Health Organization (WHO) hat sie unter dem Motto „Vorbeugen. Schützen. Impfen.“ ins Leben gerufen, um die Bevölkerung für die Bedeutung von Impfungen zu sensibilisieren und höhere Impfraten zu erreichen. Aus diesem Anlass macht auch Sanofi Pasteur auf den Impfschutz von Säuglingen, Kleinkindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen aufmerksam. Denn Erwachsene, die nicht geimpft sind, stellen eine Infektionsgefahr für noch nicht oder nicht ausreichend geimpfte Säuglinge und Kleinkinder dar.

Mangelhafter Keuchhusten-Impfschutz bei Erwachsenen

Mangelhafter Keuchhusten-Impfschutz bei Erwachsenen Insbesondere beim Keuchhusten-Impfschutz sind die Impfraten bei Kindern zwar auf einem hohen Niveau, doch bei Erwachsenen gibt es große Lücken. Keuchhusten (Pertussis) ist eine hochansteckende Infektionserkrankung der Atemwege, die durch Tröpfchen-Infektion von Mensch zu Mensch übertragen wird. Ausgelöst wird sie durch das Bakterium Bordetella pertussis. Typisch für Keuchhusten ist ein trockener Husten, der bis zu drei Monate anhalten kann. Er ist nachts besonders schwerwiegend und teilweise so stark, dass Erkrankte das Gefühl haben, zu ersticken. Betroffene sind mindestens drei Wochen lang ansteckend und infizieren in dieser Zeit durchschnittlich 15 bis 17 weitere Personen (i). Besonders zum hochinfektiösen Beginn der Erkrankung tragen viele die Erreger weiter, ohne es zu bemerken.

Schwere Krankheitsverläufe sind in jedem Lebensalter möglich. Bei Säuglingen sind sie jedoch besonders häufig: Erkranken Babys unter sechs Monaten an Keuchhusten, entwickeln ein Viertel von ihnen Komplikationen wie Lungenentzündung oder Atemstillstand. Säuglinge vor dem vollendeten 1. Lebensjahr sind besonders gefährdet, da sie erst ab einem Alter von zwei Monaten geimpft werden können. (ii)

Schutz des engsten Umfelds bei Säuglingen besonders wichtig

Schutz des engsten Umfelds bei Säuglingen besonders wichtig Daher ist der Impfschutz ihres engsten Umfeldes umso wichtiger, denn ungeschützte Säuglinge werden am häufigsten von ihren ungeimpften Eltern oder Großeltern angesteckt. Studien zeigen, dass zwei Drittel der Erwachsenen in den letzten zehn Jahren nicht gegen Keuchhusten geimpft wurden, obwohl die Ständige Impfkommission (STIKO) diese Impfung empfiehlt. Es sind also nur ein Drittel der Erwachsenen geschützt (iii).

Durch Impfung der Schwangeren im zweiten oder dritten Trimenon kann außerdem ein passiver Schutz des Säuglings gegen Pertussis erfolgen. Denn über die Plazenta werden die mütterlichen Antikörper an das ungeborene Kind übertragen. Die Effektivität bezüglich des Schutzes vor Pertussis in den ersten drei Monaten liegt bei über 90 Prozent. (iv) Checken Sie Ihren Impfpass!

Impfstoffe können schützen

Impfstoffe können schützen

Impfstoffe können einen Schutz vor bakteriellen und viralen Erkrankungen bieten. Eine Impfung regt das körpereigene Immunsystem an, passende Abwehrstoffe (Antikörper) zu produzieren. Diese Immunisierung kann den Körper vor der Infektionskrankheit schützen. Wir arbeiten jeden Tag mit Leidenschaft für eine Welt, in der sich alle Menschen durch Impfungen vor Krankheiten schützen können.

 

Quellen
(i) Heininger, Ulrich (2012). Pertussis. Verfügbar unter: https://journals.lww.com/pidj/Documents/Jan2012ESPIDPurplePages1.pdf
(ii) Robert Koch-Institut, Epidemiologisches Bulletin, 22. August 2019 / Nr. 34, unter: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2019/Ausgaben/34_19.pdf;jsessionid=A34DFA3B1C2CE01223A3CFC6BBE255D2.2_cid298?__blob=publicationFile (abgerufen am 18.03.2020)
(iii) Rieck at al (2019). Umsetzung der Masern- und Pertussisimpfempfehlungen für Erwachsene, verfügbar unter: https://link.springer.com/article/10.1007/s00103-019-02902-4
(iv) Fachinformation Covaxis, https://mein.sanofi.de/produkte/COVAXIS/Downloads?id=f92e78a5-2bfd-4c1c-aeb4-48b75c3a29d7 (abgerufen: 19.03.2020)