Sanofi Pasteur arbeitet Hand in Hand mit den Pädiatern für ein gemeinsames Ziel: den Impfschutz von Säuglingen und Kleinkindern

Weltkindertag 2019: Sanofi Pasteur arbeitet Hand in Hand mit den Pädiatern für ein gemeinsames Ziel: den Impfschutz von Säuglingen und Kleinkindern

Weltkindertag am 20. September 2019

Weitere News & Storys von Sanofi in DeutschlandAm 20. September ist Weltkindertag. Dieser besondere Tag rückt die speziellen Bedürfnisse und Rechte von Kindern in den Fokus. Zu diesem Anlass macht Sanofi Pasteur auf den wichtigen Impfschutz von Säuglingen, Kleinkindern und aber auch Erwachsenen aufmerksam. Besonders Erwachsene im direkten Umfeld mit fehlendem Impfschutz sind eine potentielle Infektionsgefahr für die noch nicht oder nicht vollständig geimpften Säuglinge und Kleinkinder. Mit der Kampagne „Hand in Hand für ein gemeinsames Ziel“ und der über 100-jährigen Erfahrung ist Sanofi Pasteur ein wichtiger Partner und Akteur im Kampf gegen impfpräventable Erkrankungen – besonders Keuchhusten.

Weltkindertag 2019

Keuchhusten (Pertussis) – nicht nur eine Kinderkrankheit

Was ist Keuchhusten?

Keuchhusten ist eine hochansteckende Infektionskrankheit der Atemwege, die durch Bakterien ausgelöst wird. Durch Tröpfchen-Infektion wird sie von Mensch zu Mensch übertragen. In den ersten beiden Wochen erinnert die Erkrankung an eine leichte Erkältung mit Husten, Schnupfen und Schwächegefühl, bevor dann ein bis zu 3 Monate anhaltender Husten eintritt, bei Säuglingen kann die Erkrankung zu lebensbedrohlichem Atemstillstand führen. (1)

Die Infektionszahlen bei Keuchhusten (Pertussis) in Europa, vor allem in Deutschland, waren bis 2017 steigend. (2) Pertussis wird häufig als reine Kinderkrankheit angesehen. Doch an Keuchhusten erkranken in Deutschland vor allem Erwachsene. Aber gerade ungeimpfte oder nicht vollständig geimpfte Säuglinge haben ein besonders hohes Risiko für einen schwerwiegenden Krankheitsverlauf.

Für nicht ausreichend geschützte Säuglinge ist es essentiell, dass die unmittelbare Umgebung ausreichend geimpft ist und den Säugling mit einem schützenden Kokon (aus Geimpften) umgibt. Eltern, Familienmitglieder und Angehörige im engen Umfeld sind hier die häufigste Infektionsquelle. (3) Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr speziell zu Beginn der Krankheit können viele Erwachsene die Erreger weiterverbreiten, ohne es zu wissen.3 Bei genauerem Hinschauen zeigt sich: etwa 2/3 der Erwachsenen in Deutschland sind gegen Pertussis nicht oder unzureichend geimpft. (4)

Durch die Impfung der werdenden Mutter gegen Keuchhusten im zweiten oder dritten Trimester ist eine passive Immunisierung des Ungeborenen möglich. Durch diesen Nestschutz erhält der Säugling für die ersten drei Lebensmonate den bestmöglichen Schutz vor einer Erkrankung mit Pertussis. (5)

„Zwei Drittel der Erwachsenen haben keinen ausreichenden Keuchhusten-Impfschutz“

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„Zwei Drittel der Erwachsenen haben keinen ausreichenden Keuchhusten-Impfschutz“, so Prof. Dr. med. Carl Heinz Wirsing von König über den Impfstatus bei Erwachsenen. Im Interview erklärt er, warum beispielsweise Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten bei Erwachsenen regelmäßig aufgefrischt werden sollten.

Quellen:
1) Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ; https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/keuchhusten/#c853; zuletzt am 14.08.2019
2) Abfrage der Keuchhustenfälle beim Robert-Koch-Insitut bis 2017: https://survstat.rki.de/Content/Query/Create.aspx
3) Pertussis Vaccines: WHO position paper – August 2015, https://www.who.int/wer/2015/wer9035.pdf?ua=1, zuletzt 05.03.2019
4) Bundesgesundheitsblatt 2019 https://doi.org/10.1007/s00103-019-02902-4 Rieck T. et al Umsetzung der Masern- und Pertussisimpfempfehlungen für Erwachsene (Analyse von Daten des bundesweiten Monitorings der KV-Impfsurveillance)
5) Halperin SA et al. Clin Infect Dis. 2018 Sep 14;67(7):1063-1071; Campbell H et al. J Med Microbiol. 2018 Oct; 67(10):1426-1456 Epub 2018 Sep 17.