Kopfschmerzen & Migräne: Wie beeinträchtigen sie uns wirklich?

Kopfschmerzen & Migräne: Wie beeinträchtigen sie uns wirklich?

„Ich bin nicht so leistungsfähig“, „Es fällt mir schwer, Entscheidungen zu treffen“, „Ich kann mich nicht gut konzentrieren“ – so beschreiben Menschen, wie es ihnen bei akuten Kopfschmerzen oder Migräne ergeht. Denn oft bleibt es nicht beim Schmerz allein. Die ganz normalen Dinge des Alltags fallen plötzlich schwer. Eine aktuelle Umfrage hat untersucht, wie sehr sich Frauen und Männer in Schmerzphasen eingeschränkt fühlen und in welchen Bereichen sie das am deutlichsten spüren. [1]

Nicht nur der Schmerz ist ein Problem

Weitere News & Storys von Sanofi in Deutschland Ein Blick auf die Betroffenenzahlen macht klar: Kopfschmerz und Migräne sind echte Volkskrankheiten. In Deutschland leiden rund 29 Millionen Menschen unter Spannungskopfschmerzen, etwa neun Millionen unter Migräne. [2] Und das Hämmern und Pochen im Schädel ist nicht ihr einziges Problem. Gesellen sich mehr oder weniger typische Begleiterscheinungen dazu, wird die empfundene Belastung umso größer. Das zeigt eindrucksvoll eine aktuelle Umfrage, für die 1.470 Frauen und Männer ab 18 Jahren befragt wurden [1]: 71 Prozent von ihnen litten innerhalb des letzten Jahres ein- oder mehrmals unter Kopfschmerzen, 23 Prozent an Migräne*. Und die Folgen für den Alltag können beachtlich sein. Denn ist der Kopf nicht mehr „frei“, fallen selbst simple Dinge schwerer, wie Entscheidungen zu treffen oder sich zu konzentrieren. Die psychische Belastbarkeit sinkt, soziale Kontakte und körperliche Aktivität leiden ebenfalls.

Junge und Frauen leiden besonders

Betrachtet man die Umfragedaten, fällt eines besonders auf: Bei den 20- bis 29-Jährigen gibt es die meisten Personen mit Kopfschmerz- (89 Prozent) und Migräneerfahrungen (38 Prozent) innerhalb des letzten Jahres. [1] Auch die Auswirkungen der Kopfschmerzen auf das tägliche Leben werden in dieser Altersgruppe als gravierend empfunden. Und noch etwas zeigen die Umfrageergebnisse ganz deutlich: Kopfschmerzen und Migräne sind zwar Volkskrankheiten, doch die befragten Frauen leiden stärker darunter als die Männer. [3] Ob es um die Zahl der Kopfschmerztage im Jahr, die durchschnittliche Dauer einer Migräneattacke oder die Beeinträchtigung von Konzentrations- und Leistungsfähigkeit geht, immer liegen ihre Werte einige Prozentpunkte über denen der Männer, was sich zumindest teilweise mit dem weiblichen Hormonzyklus erklären lässt.

Infografik: Geringere Leistungsfähigkeit bei Kopfschmerzen und Migräne

Konzentration und Leistungsfähigkeit werden ausgebremst

Insgesamt gibt mehr als die Hälfte aller Befragten mit Kopfschmerzen und/oder Migräne [3] an, dass sie bei Kopfschmerzen stark in ihrer Konzentrationsfähigkeit eingeschränkt sind, bei Migräne sogar über 80 Prozent. Die Konzentrationsschwäche bremst die Betroffenen dann auch in ihrer Leistungsfähigkeit: Über 50 Prozent der Umfrageteilnehmer mit Kopfschmerzen und über 80 Prozent der Befragten mit Migräne fühlen sich dadurch stark beeinträchtigt. Mit dem Gefühl, im Alltag schlechter zu „funktionieren“, geht oft auch eine geringere psychische Belastbarkeit einher: In der Migräne-Gruppe berichten dies sogar mehr als 70 Prozent der Befragten. Und auch ihre sozialen Kontakte leiden: 70 Prozent fühlen sich in dieser Hinsicht durch einen Anfall spürbar eingeschränkt. Das kann im Einzelfall durchaus dazu führen, dass die Begleiterscheinungen mehr stören, als der Kopfschmerz selbst.

Was tun, wenn der Kopf dicht macht?

Deshalb ist es wichtig, den Kopf wieder „frei“ zu bekommen – und das möglichst schnell. Eine gut wirksame Akutbehandlung plus prophylaktische Therapien für häufig Betroffene können das Leid erheblich verringern. Denn auch Konzentration sowie psychische und körperliche Leistungsfähigkeit werden besser, wenn die Kopfschmerzerkrankung gut und erfolgreich behandelt wird. Bei akuten Schmerzen bieten sich dafür rezeptfreie Analgetika an, wie die in der Leitlinie zur Selbstmedikation bei Migräne und Kopfschmerz vom Spannungstyp [4] empfohlene Kombination aus ASS, Paracetamol und Coffein (in Thomapyrin® CLASSIC und IN-TENSIV) oder die Kombination aus Ibuprofen und Coffein (in Thomapyrin® TENSION DUO).

*Mehrfachnennungen möglich

 
 

Wie stark belasten Kopfschmerzen im täglichen Leben? [3] *

Wie stark belasten Kopfschmerzen im täglichen Leben? Konzentration
55 % der befragten Frauen fühlen sich in ihrer Konzentrationsfähigkeit stark durch Kopfschmerzen eingeschränkt (21 % sehr stark, 34 % eher stark). Bei den befragten Männern geben das 52 % an (15 % sehr stark, 37 % eher stark).

Leistungsfähigkeit
58 % der befragten Frauen empfinden ihre Leistungsfähigkeit als stark durch Kopfschmerzen beeinträchtigt (22 % sehr stark, 36 % eher stark). Bei den befragten Männern sind es 51 % (15 % sehr stark, 36 % eher stark).

Entscheidungsfähigkeit
Dass ihre Entscheidungsfähigkeit stark unter Kopfschmerzen leidet, sagen 39 % der Frauen, die an der Umfrage teilgenommen haben (12 % sehr stark, 27 % eher stark), aber nur 31 % der teilnehmenden Männer (6 % sehr stark, 25 % eher stark).

Soziale Kontakte
Eine starke Beeinträchtigung der sozialen Kontakte beklagen 33 % der befragten Frauen (10 % sehr stark, 23 % eher stark) und 29 % der befragten Männer (6 % sehr stark, 23 % eher stark).

Körperliche Aktivität
Auch die körperliche Aktivität ist durch Kopfschmerzen massiv betroffen. 53 % der befragten Frauen empfinden sich dadurch stark eingeschränkt (20 % sehr stark, 33 % eher stark). Bei den befragten Männern sind es nur 46 % (15 % sehr stark, 31 % eher stark).

Psychische Belastbarkeit
Frauen fühlen sich durch Kopfschmerzen im täglichen Leben auch deutlich weniger belastbar. 49 % der Umfrageteilnehmerinnen fühlen sich hier stark eingeschränkt (20 % sehr stark, 29 % eher stark). Der Umfragewert der Männer – 40 % starke Einschränkung (12 % sehr stark, 28 % eher stark) – liegt klar darunter.

* Die Zahlen beziehen sich auf „normale“ Kopfschmerzen ohne Migräne.
Selbstmedikation

Selbstmedikation

Gesundheit ist ein zentrales Grundbedürfnis einer selbstbestimmten, aktiven Lebensgestaltung. Die Selbstmedikation ist ein wichtiges Instrument, um diesem Bedürfnis gerecht zu werden.

Thomapyrin® CLASSIC Schmerztabletten.
Thomapyrin® INTENSIV.
Wirkstoffe: CLASSIC Schmerztabletten: Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein. Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bei akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen. Warnhinweis: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
INTENSIV: Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein. Für Erwachsene und Jugendliche zur Behandlung von akuten Kopfschmerzen (z. B. Spannungskopfschmerzen) und Migräneanfällen (mit und ohne Aura). Warnhinweis: Schmerzmittel sollen längere Zeit oder in höheren Dosen nicht ohne Befragen des Arztes angewendet werden. Hinweis: Enthält Lactose. Packungsbeilage beachten. Apothekenpflichtig. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt am Main. Stand: Thomapyrin® INTENSIV: Juli 2019; Thomapyrin® CLASSIC Schmerztabletten: Januar 2020. (SADE.THOM2.19.06.1576(3))
Thomapyrin® TENSION DUO 400 mg/100 mg Filmtabletten. Wirkstoffe: Ibuprofen und Coffein. Für Erwachsene zur kurzzeitigen Behandlung von akut auftretenden mäßig starken Schmerzen. Packungsbeilage beachten. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt am Main. Stand: November 2019 (SADE.THOM2.18.12.3607(2))

Quellen
[1] Umfrage unter 1.470 Frauen und Männern in Deutschland ab 18 Jahren, Umfrage durch Bilendi, Juni 2020. Davon gaben 1.057 Frauen und Männer an, in den letzten 12 Monaten unter Kopfschmer-zen- und/oder Migräne gelitten zu haben.
[2] Hinz B. Therapie von Kopfschmerzen in der Selbstmedikation. Med Monatsschr Pharm 2015; 38: 429–431
[3] Umfrage unter 1.057 Frauen und Männern in Deutschland ab 18 Jahren, die in den letzten 12 Monaten unter Kopfschmerzen und/oder Migräne gelitten haben, Umfrage durch Bilendi, Juni 2020
[4] Haag G et al. Selbstmedikation bei Migräne und beim Kopfschmerz vom Spannungstyp: Evidenz-basierte Empfehlungen der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG), der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DNG), der Österreichischen Kopfschmerzgesellschaft (ÖKSG) und der Schweizerischen Kopfwehgesellschaft (SKG). Nervenheilkunde 2009; 28: 382–397