Am 14. September ist der Internationale Neurodermitis Tag. In diesem Jahr steht der besondere Leidensdruck bei Jugendlichen mit einer Neurodermitis im Fokus.

Zum aus der Haut fahren – am 14.09. ist der zweite Internationale Neurodermitis Tag

Am 14. September ist der Internationale Neurodermitis Tag. Dieser wurde erstmals 2018 durch ein Bündnis der EFA (European Federation of Allergy and Airways Diseases), GlobalSkin und Sanofi Genzyme/Regeneron ins Leben gerufen, um Aufmerksamkeit für die Hauterkrankung und die hohe Krankheitslast der Betroffenen zu schaffen. In diesem Jahr steht der besondere Leidensdruck bei Jugendlichen mit einer Neurodermitis im Fokus.

Und hier wollen wir helfen. Wir suchen Ideen, um den Alltag Betroffener zu verbessern. Werde „Agent of Change“ und reich deine Vorschläge ein. Die besten Ideen werden prämiert!

Menschen, die nicht wissen, was ich habe, bekommen Angst und wollen mir nicht nahekommen. Sie glauben, dass ich sie anstecken könnte.

Malena, 14 Jahre alt und an Neurodermitis erkrankt

Wenn die Haut keine Ruhe findet

Neurodermitis, auch als atopische Dermatitis (AD) bekannt, zählt weltweit zu den häufigsten entzündlichen Hauterkrankungen. In Deutschland sind etwa 2 Prozent der Erwachsenen und 15 bis 19 Prozent der Jugendlichen betroffen. (1,2) Die Erkrankung verläuft in wiederkehrenden Schüben von unterschiedlicher Dauer und Schwere. Die Entzündung unter der Haut ist jedoch immer vorhanden. Für die Betroffenen bedeutet die Erkrankung eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität sowie des Alltags- und Berufslebens.

Kinder und Jugendliche mit mittelschwerer bis schwerer Neurodermitis …

70 %
haben Neurodermitis bedingte Schlafstörungen. (3)
25 – 40 %
sind irgendwann aufgrund ihrer Erkrankung Mobbing oder Hänseleien ausgesetzt. (4)
17 - 26 Tage
fehlten Betroffene wegen ihrer Neurodermitis in der Schule (4)
  • 18 % berichten, dass ihr Schlaf durch Neurodermitis an mehr als 168 Nächten pro Jahr beeinträchtigt ist. (3)
  • 30 % leiden an Angstsymptomen. (3)
  • 50 % sind regelmäßig unglücklich oder depressiv. (4)
  • Ca. 10 % der in der Schule verbrachten Zeit sind während eines Schubs durch die Neurodermitis beeinflusst, was Auswirkungen auf die Schulleistung der Betroffenen hat.  (4)

Jugendliche besonders betroffen

Oft werden Jugendliche aufgrund ihrer vermeintlich ansteckenden Erkrankung von ihren Altersgenossen ausgegrenzt. Diese Teenager meiden viele Freizeitaktivitäten, wie einen Besuch im Schwimmbad, um unangenehme Situationen zu umgehen. Diese Ausgrenzung verstärkt die emotionale Belastung der Heranwachsenden. 

Im Umgang mit der Neurodermitis sind betroffene Jugendliche und deren Familien nicht auf sich allein gestellt. Spezielle Neurodermitis-Schulungen helfen, die Therapie in den Alltag zu integrieren und unterstützen Betroffene und Angehörige mit speziellen Informationsangeboten.

Jeder kann mithelfen

„Agent of Change“ Im Zuge des zweiten Internationalen Neurodermitis Tags startet Sanofi Genzyme die Aktion  „Agent of Change“. Sie soll helfen, die Neurodermitis-Betroffenen in ihrem Alltag zu unterstützen. Jeder ist aufgerufen teilzunehmen und seine Ideen einzureichen, wie man den Alltag der Betroffenen verbessern kann. Die besten Beiträge werden prämiert.

Werde „Agent of Change“ und teile uns deine Ideen mit. Weitere Informationen unter www.leben-mit-neurodermitis.info

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Quellen
1) Robert Koch Institut (Hrsg) (2014) Neurodermitis. Faktenblatt zu KiGGS Welle 1 : Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland – Erste Folgebefragung 2009-2012. RKI, Berlin
2) Langen U et al. Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz 2013; 56 (5–6): 698–706
3) Eczema Society of Canada, “Atopic dermatitis quality of life report. Moderate-to-severe disease. 2016/2017 survey results,” [Online]. Available:https://eczemahelp.ca/wpcontent/uploads/2017/09/ESC_QUALITY_OF_LIFE_REPORT_2017.pdf.. [Accessed 3 May 2019].
4) T. Zuberbier et al. J Allergy Clin Immunol 2006; 118(1), 226-232