Das weit verbreitete Respiratorische Synzytial-Virus bei Säuglingen

Keine gewöhnliche Erkältung: Wie Sie Ihr Kind vor dem weit verbreiteten Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) schützen

Geschlossene Kindertagesstätten und kaum Kontakt zu anderen Kindern – neben den zahlreichen Herausforderungen, welche die COVID-19-Pandemie in ihrem Verlauf mit sich gebracht hat, konnten viele Infektionskrankheiten aufgrund der Hygieneregeln und Kontaktbeschränkungen eingedämmt werden. Mit der Einführung der COVID-19-Impfung haben Gesundheitsbehörden die Maßnahmen zur sozialen Kontaktbeschränkung wieder gelockert. Einige Viren sind nun präsenter denn je, warnen Experten. So auch das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV), welches vielen Eltern nicht bekannt ist. Schwer von einer Erkältung zu unterscheiden, kann es insbesondere bei Säuglingen Lungenentzündungen oder Entzündungen der kleinsten Äste des Bronchialsystems, den Bronchiolen, verursachen. Einmal infiziert, können lediglich die Symptome der Erkrankung gelindert werden, um Kindern und Eltern durch die Krankheit zu helfen.

Weitere News & Storys von Sanofi in Deutschland RSV ist ein saisonales Virus, welches Säuglingen und Kleinkindern vor allem in den Wintermonaten Probleme bereiten kann. Diese RSV-Saison erfordert jedoch besondere Aufmerksamkeit: Bedingt durch die Maßnahmen zur Eindämmung der weltweiten COVID-19-Pandemie ließ sich im vergangenen Jahr ein Rückgang der RSV-Infektionen verzeichnen. Infolge des Impffortschritts und der damit verbundenen Lockerung der Maßnahmen ist aktuell ein überproportionaler Anstieg von RSV-Infektionen zu verzeichnen.

Respiratorisches Synzytial-Virus, eine der häufigsten Ursachen für Krankenhausaufenthalte bei Säuglingen

RSV – eine der häufigsten Ursachen für Krankenhausaufenthalte bei Säuglingen

Erkältungsähnliche Symptome wie Atembeschwerden, keuchender Husten und Appetitlosigkeit machen es Eltern oft schwer, das Virus zu erkennen. Im Verlauf der Infektion befällt das Virus Schleimhäute und Atemwege. Besonders problematisch: In einigen Fällen verursacht es eine schwere Lungeninfektion und kann somit zu weiteren Komplikationen wie einer Lungenentzündung oder einer Entzündung der kleinsten Äste des Bronchialsystems, den Bronchiolen, führen.

Durch eine Unterversorgung des Körpers mit Sauerstoff kann diese Infektion eine weitere Behandlung im Krankenhaus notwendig machen. Für Säuglinge unter zwölf Monaten ist das RS-Virus bisweilen eine der häufigsten Ursachen für eine stationäre Behandlung. Welche Kinder einen schweren Verlauf der RSV-Infektion entwickeln, kann nicht vorhergesagt werden. Die meisten Krankenhausaufenthalte aufgrund von RSV treten bei reifgeborenen und ansonsten gesunden Säuglingen auf. Jedoch: Nur Säuglinge mit einem erhöhten Risiko, wie Frühgeborene oder Babys mit einer angeborenen Herz- oder Lungenerkrankung, können derzeit einen vorbeugenden Schutz in Form einer monatlichen Injektion erhalten.

90 %
der Kinder stecken sich in den ersten zwei Lebensjahren mit dem RS-Virus an.
Ein Abstrich aus dem Nasen-Rachenraum
in der kinderärztlichen Praxis kann Aufschluss über eine RSV-Infektion geben.
Ein RSV-Schutz
steht derzeit nur Frühgeborenen oder chronisch kranken Babys zur Verfügung.

Wie kann ich mein Kind vor RSV schützen?

Bislang gibt es keinen Schutz zur routinemäßigen Vorbeugung einer RSV-Infektion für alle Säuglinge. Dennoch können Eltern das Risiko einer Erkrankung durch das regelmäßige Waschen von Kleidung, Bett- und Spielzeug ihres Kindes senken. Auch ein gründliches Händewaschen vor einem Kontakt mit dem Säugling ist hilfreich. RSV ist hochansteckend und wird durch Mund- oder Nasensekret auf andere übertragen. Im Falle einer Infektion älterer Geschwisterkinder, die in der Regel einen milden Verlauf der Erkrankung haben, sollten Säuglinge den Kontakt zum RSV-positiven Kind vermeiden.

RSV-Infektion oder doch nur eine Erkältung?

Ihr Kind leidet an erkältungsähnlichen Symptomen und Sie sind sich unsicher, ob es sich um eine RSV-Infektion handelt? Mehr Informationen zum Schutz Ihres Kindes vor Infektionskrankheiten finden Sie hier.

Impfstoffe können schützen

Impfstoffe können schützen

Impfstoffe können einen Schutz vor bakteriellen und viralen Erkrankungen bieten. Eine Impfung regt das körpereigene Immunsystem an, passende Abwehrstoffe (Antikörper) zu produzieren. Diese Immunisierung kann den Körper vor der Infektionskrankheit schützen. Wir arbeiten jeden Tag mit Leidenschaft für eine Welt, in der sich alle Menschen durch Impfungen vor Krankheiten schützen können.