Wie eine gesunde Verdauung unser Körpergefühl beeinflusst

Wie eine gesunde Verdauung unser Körpergefühl beeinflusst

Die Body Positivity Bewegung begleitet uns nun schon eine ganze Weile: Überall wird gefordert, man solle doch zu seinem Körper stehen. Anders ist das neue Schön! Fühlt euch wohl – genauso, wie ihr seid! Und trotzdem entsteht manchmal das Gefühl, dass der Funke nicht so ganz das Feuer in unseren Köpfen entfachen will. Denn geben wir es zu – jeder zweifelt ab und zu an sich.

Liebe deinen Darm – er ist der Schlüssel zu deinem Wohlbefinden

Weitere News & Storys von Sanofi in Deutschland Wussten Sie, dass für die Tatsache, wie wir uns fühlen noch jemand anderes eine entscheidende Rolle spielt? Unser Darm. Denn er kann viel mehr als bloße Futter-Verwertung. So beherbergt er zum Beispiel einen Teil unseres Immunsystems und ist damit an vielen Entzündungsprozessen im Körper beteiligt. [1] Über die sogenannte Darm-Hirn-Achse werden aus dem Darm heraus sogar psychische Faktoren gesteuert. Damit beeinflusst er ganz allgemein, wie wir uns fühlen. [1,2]

Warum wir endlich aufhören sollten, uns über manche Themen den Kopf zu zerbrechen

Eine Befragung zeigt, dass Verdauungsprobleme nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes auf den Magen(-Darm-Trakt) schlagen, sondern unser gesamtes Lebensgefühl in Mitleidenschaft ziehen können. [3] Hauptbetroffene: Frauen – denn die Anzahl an Verstopfungsgeplagten ist hier ungemein höher.

Eine andere wissenschaftliche Arbeit zeigt, dass Frauen eher einen unregelmäßigen Stuhlgang und eine harte Stuhlkonsistenz aufweisen und außerdem länger unter Verstopfungssymptomen leiden, als Männer. [4] Warum das so ist, ist noch ungeklärt. So kann die ungleiche Verteilung zwischen Frauen und Männern zum Beispiel mit den weiblichen Sexualhormonen Progesteron und Östrogen und deren Veränderungen während des monatlichen Menstruationszyklus, in der Stillzeit oder der Menopause zusammenhängen. [5,6,7] Außerdem scheint ein weiterer Aspekt noch eine erhebliche Rolle zu spielen: Der Gang zur Toilette ist für Frauen oftmals ein großes Tabuthema und mit unangenehmen Schamgefühlen verbunden.

„Frauen pupsen nicht“ – bitte was?

Vielen von uns ist es oftmals unangenehm, über den eigenen Stuhlgang zu sprechen oder außerhalb der eigenen vier Wände auf Toilette zu gehen. Daten [8] haben jedoch gezeigt, dass längeres Aufschieben des Toilettengangs die Transitzeit im Darm negativ beeinflussen und bis hin zu weniger Toilettengängen mit kleineren Stuhlmengen führen kann. Von Verstopfung betroffene Frauen zeigen eine höhere Unzufriedenheit: Sie berichten häufiger über Einschränkungen bei körperlicher Aktivität, klagen über Probleme mit Partnern, Familie und Freunden und weisen sogar einen signifikant schlechteren Gesundheitszustand auf, als Frauen ohne Verstopfung. [3,9] Und es geht noch weiter: All das beeinflusst maßgeblich das Sexleben! Frauen, die unter Verstopfung leiden, fühlen sich im Schnitt weniger attraktiv, sind unzufriedener im Bett und verspüren weniger Freude bezüglich körperlicher Partnerschaften. [9]

Wir fordern: Freiheit für den Darm – Ab auf’s Klo!

Denn ein entlasteter Verdauungstrakt fördert ein besseres Lebensgefühl und dadurch bessere Partnerschaften, Familienbeziehungen sowie die eigene Zufriedenheit. Also: Kopf ausschalten und rauslassen, was keine Miete zahlt. Auf Toilette zu gehen, gehört zu den natürlichsten Dingen der Welt. Hört auf, euch so viele Gedanken zu machen. Holt euch, was ihr wollt! Und wenn es doch mal nicht klappt: Bei Problemen mit Verstopfung kann ein Mittel mit dem Wirkstoff Natriumpicosulfat helfen. Zum Beispiel Dulcolax® NP Perlen. Das Besondere: Sie wirken gut verträglich nach ca. 10 bis 12 Stunden. Denn erst im Dickdarm wird der Wirkstoff durch Enzyme körpereigener Darmbakterien in seine aktive Wirkform umgewandelt. Das „aktivierte“ Natriumpicosulfat setzt die Darmbewegung in Gang und verbessert dabei außerdem die Stuhlkonsistenz. Dulcolax® NP Perlen sind sowohl für Kinder ab 4 Jahren geeignet als auch, in Absprache mit dem Arzt, für stillende Mütter. Dabei sind die Perlen ideal für unterwegs – der kleine Flakon passt in jede Tasche.

Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO zählt Krebs derzeit noch zu einer der häufigsten Todesursachen weltweit.

Verstopfung ist weiblich

  • Fast 4 Mio. Frauen zwischen 20 und 59 Jahren sind von Verstopfung betroffen. [10]
  • 93 % fühlen sich unwohl im eigenen Körper. [11]
  • 80 % haben keine Lust auf Intimität und Sex. [11]

Natürlicher Glow – Beauty Tipps von innen

Spart Zeit, Geld und Nerven: Für den natural glow brauchen wir kein Make up. Hier kommen Tipps und Tricks, für den Alltag, die helfen, Hautunreinheiten, fahle Blässe und Co. von innen heraus in den Griff zu bekommen.

Skin Food

Verschiedene Lebensmittel sind dafür bekannt, dass sie nicht nur unserem Bauch, sondern auch unserer Haut guttun. Genauer: Essen, das probiotische Kulturen enthält. Die in den Lebensmitteln enthaltenden Bakterien passieren nämlich unbeschadet unseren Magen und landen lebend im Darm, wo sie ihre gesundheitsfördernden Effekte entfalten und unter anderem in der Therapie von Akne unterstützen können. [2] Probiotische Lebensmittel sind zum Beispiel Kefir, Joghurt, Miso, Sauerkraut, Apfelessig oder Kimchi.

Darmbewegungen

Mit Bewegung zu gesunder Haut und glücklichem Darm. Unterschiedliche Sportarten, wie z. B. Yoga oder Wandern können sich positiv auf zahlreiche Körperprozesse auswirken. So kann Sport nicht nur dabei helfen, die Verdauung zu unterstützen, den Blutdruck zu senken oder die Muskeln zu stärken, sondern kann außerdem die Diversität des Mikrobioms erhöhen. [12,13] Das wiederum kann positive Auswirkungen auf die Widerstandkraft unseres Immunsystems haben und so im Nachhinein für eine frische Ausstrahlung und reinere Haut sorgen.

Raus in’s Grüne!

Gute Gründe, um mehr Zeit in der Natur zu verbringen: Naturgeräusche können dazu führen, dass wir uns entspannter fühlen [14] unser Blutdruck kann sinken [15] und unsere psychische Widerstandskraft steigen. [16] Niedrigere Stresslevel können auch Darm und Haut positiv beeinflussen. Wir sind allgemein zufriedener und entspannen uns. Eine relaxte Körpermitte kann zu einem ausbalancierten Immunsystem und damit für den frischen Glow auf unserer Haut sorgen. [2,17].

It’s Darm o’clock: Was unsere Verdauung steuert

Was unsere Verdauung steuert

Schon Einstein war von ihr fasziniert: die Zeit. Denn das gesamte Universum unterliegt ihrem Gesetz. Auch unser Körper wird bis in die kleinsten Zellen vom sogenannten zirkadianen Rhythmus beeinflusst. Unsere interne Uhr regelt damit eine Fülle von Funktionen. Störungen können sich sogar negativ auf das Gewicht oder den Blutzucker auswirken. Und auch unsere Verdauung wird maßgeblich durch zeitliche Faktoren beeinflusst.

Dulcolax® NP Perlen Wirkstoff: Natriumpicosulfat. Anwendungsgebiet: Zur Anwendung bei Verstopfung, bei Erkrankungen, die eine erleichterte Darmentleerung erfordern; Warnhinweis: Wie andere Abführmittel sollten Dulcolax® NP Perlen ohne ärztl. Abklärung der Verstopfungsursache nicht täglich oder über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Apothekenpflichtig. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt am Main. Stand: April 2019 (SADE.DULC1.19.04.1008)

Quellen:
[1] Mayer EA. Gut feelings: the emerging biology of gut-brain communication. Nat Rev Neurosci. 2011 Jul 13;12(8):453-66.
[2] Bowe WP et al. Acne vulgaris, probiotics and the gut-brain-skin axis - back to the future? Gut Pathog. 2011;3:1
[3] Wald et al. The burden of constipation on quality of life: results of a multinational survey. Aliment Pharmacol Ther 2007; 26 (2): 227–236
[4] McCrea et al. Gender differences in self-reported constipation characteristics, symptoms, and bowel and dietary habits among patients attending a specialty clinic for constipation. Gender Med 2009; 6: 259–271
[5] Mugie SM et al. Epidemiology of constipation in children and adults: A systematic review. Best Practice & Research Clinical Gastroenterology 2011;25:3–18
[6] Mehta RS, Staller K. Menopausal transition and bowel disturbances: a step in the right direction. Menopause. 2018 Jun;25(6):589-590
[7] Jung et al. Effects of gender and menstrual cycle on colonic transit time in healthy subjects. Korean J Int Med 2003; 18: 181–186
[8] Klauser A et al. Behavioral Modification of Colonic Function. Can Constipation be Learned? Dig Dis Sci 1990; 35: 1271-5
[9] Mason et al. Psychological morbidity in women with idiopathic constipation. Am J Gastroenterol. 2000; 95:2852-2857
[10] IPSOS 2014, 2019
[11] ISM Global Dynamics Umfrage 2019 im Auftrag von Sanofi-Aventis Deutschland, data on file, 209 Teilnehmer. Ergebnisse auf die Frage „Wenn ich unter Verstopfung leide…“ Anteil der Teilnehmer, die den genannten Aussagen zustimmten (stimme zu / stimme voll und ganz zu)
[12] Campbell SC et al. The Effect of Diet and Exercise on Intestinal Integrity and Microbial Diversity in Mice. PLOS ONE, 11(3).2016
[13] Clarke SF et al. Exercise and associated dietary extremes impact on gut microbial diversity. Gut, 63(12), 1913-1920.2014
[14] Gould van Praag, CG et al. Mind-wandering and Alterations to Default Mode Network Connectivity When Listening to Naturalistic Versus Artificial Sounds. Scientific Reports 7(45273).2016
[15] Tamosiunas, A et al. Accessibility and Use of Urban Green Spaces, and Cardiovascular Health: Findings From a Kaunas Cohort Study. Environmental Health 13(20). doi: 10.1186/1476-069X-13-20.2014
[16] Taylor, MS et al. Research Note: Urban Street Tree Density and Antidepressant Prescription Rates—A Cross-sectional Study in London, UK. Landscape and Urban Planning 136.2015
[17] Bailey MT et al. Exposure to a social stressor alters the structure of the intestinal microbiota: Implications for stressor-induced immunomodulation. Brain, Behavior, and Immunity, 25(3),397-407.2011