Welt MS Tag 2020: „Miteinander stark“

Welt MS Tag 2020: „Miteinander stark“

„Miteinander stark“ – so lautet das deutsche Motto des diesjährigen Welt-MS-Tags am 30. Mai. Ziel des Aktionstags ist es, die Multiple Sklerose stärker im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern. Immerhin sind in Deutschland rund 240.000 Menschen von der Erkrankung betroffen. In Europa sind es 700.000 und weltweit sogar 2,5 Millionen Menschen (1). Diesen Menschen eine effektive und sichere Therapie zu bieten und sie ganz allgemein in der Bewältigung ihrer Erkrankung zu unterstützen, ist unser Ziel.

Wir haben die Wissenschaft im Blick – und den Patienten im Fokus

Dr. Ulrich Engelmann, medizinischer Leiter Multiple Sklerose Sanofi Genzyme

Unser Einsatz für Menschen mit MS

Weitere News & Storys von Sanofi in Deutschland Es hat bei der Behandlung der MS in jüngster Zeit viele Neuerungen gegeben. Dennoch ist die Erkrankung bislang nicht heilbar und es besteht somit weiterhin Bedarf für Fortschritte. Wir engagieren uns deshalb in der Forschung und suchen nach neuen Medikamenten und innovativen Strategien, um die Krankheitsaktivität zurückzudrängen und eine gute Krankheitskontrolle zu erwirken. „Wir arbeiten weiter intensiv daran, innovative Arzneimittel zu entwickeln, die auf die Bedürfnisse der Patienten ausgerichtet sind“, so Dr. Jochen Thiele, Public Affairs Sanofi.

Ziel der medikamentösen Therapie ist es, weitere Schübe abzuwenden, der Entwicklung von Behinderungen entgegenzuwirken, das Auftreten von Veränderungen im Gehirn oder Rückenmark in der Kernspintomographie zu verhindern und zudem den Patienten möglichst eine gute Lebensqualität zu erhalten.

BTK-Inhibitor gibt Hoffnung

Ein Hoffnungsträger hinsichtlich weiterer Therapiefortschritte ist ein BTK-Inhibitor (Bruton-Tyrosinkinase-Hemmstoff). Denn es gibt gute Hinweise dafür, dass das Prinzip der BTK-Hemmung bei allen Formen der MS therapeutisches Potential besitzt. Bestätigen dies die klinischen Studien, so kann der BTK-Inhibitor möglicherweise eine wichtige Lücke bei der Versorgung von Menschen mit fortschreitender (progredienter) MS schließen. Der innovative Wirkstoff soll zeitnah auch in Deutschland in die finale Phase der klinischen Entwicklung gehen.

Video mit Bill Sibold

Bill Sibold zum Welt-MS-Tag 2020

Warum unser Engagement in der Forschung so wichtig ist und welche Bedeutung der Welt-MS-Tag und das Motto „Miteinander stark“ haben, erläutert Bill Sibold, Executive Vice President und Head of Sanofi Genzyme, in einem Video.

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MS - Krankheit der 1.000 Gesichter 

MS - Krankheit der 1.000 Gesichter  Die Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), deren Ursache bislang unbekannt ist. Kennzeichnend für die Erkrankung sind vielfache Entzündungsherde in Gehirn und Rückenmark. In diesen greifen körpereigene Immunzellen die Isolierschicht der Nervenfasern (Myelinscheide) an. Das kann zu einer Schädigung der Isolierschicht führen und so die Leitfähigkeit der Nervenzellen vermindern. Abhängig von der Lokalisation und Schwere der Schädigung können unterschiedliche neurologische Störungen auftreten. (2)

MS: Intakte und gestörte Isolierschicht

Daher kann die Erkrankung mit vielen verschiedenen Begleiterscheinungen einhergehen: Keine MS gleicht der anderen, der Verlauf und die Symptome sind individuell unterschiedlich. Die MS wird daher auch als „Krankheit der 1000 Gesichter“ bezeichnet. Die meisten Menschen mit MS sind zwischen 20 und 40 Jahre alt, wenn sie die Diagnose erhalten. Außerdem sind überwiegend Frauen von Multiple Sklerose betroffen. (3)

Verlauf der MS

Verlaufsformen der MS Die Multiple Sklerose zeigt sich von Patient zu Patient unterschiedlich, eine Vorhersage zum individuellen Verlauf ist deshalb nicht möglich.

Bei 9 von 10 Menschen mit MS beginnt die Erkrankung mit einem schubförmigen Verlauf. (2) Die Symptome treten meist plötzlich auf und oft ohne erkennbare Ursachen. (4) In 30 - 40 Prozent der Fälle wechselt der Verlauf nach ca. 10 - 15 Jahren in einen sekundär-chronisch progredienten Verlauf.2 Die Behinderungen bilden sich bei dieser Krankheitsform nicht mehr vollständig zurück, sondern nehmen unabhängig von Schüben weiter zu.4 Hat der Patient von Beginn an zunehmende Behinderungen ohne klar abzugrenzende Schübe, spricht man von einer primär progredienten Verlaufsform.4 Dies ist bei etwa 10 Prozent aller MS-Betroffenen der Fall. (2)

Neue Servicewelt MS
Neue Servicewelt

Sie wollen mehr wissen über die chronische Krankheit Multiple Sklerose und möglichen Therapieoptionen? Entdecken Sie fundierte Fakten, hilfreiche Informationen und Tipps sowie authentische Einblicke in den Alltag mit MS.

Multiple Sklerose hat viele Gesichter

Multiple Sklerose hat viele Gesichter

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, bei der körpereigene Immunzellen die Nervenzellen angreifen. Dabei können die Nerven dauerhaft geschädigt werden, sodass die Signalweiterleitung zwischen Gehirn, Rückenmark und dem Körper eingeschränkt ist.

Quellen
(1) https://www.dmsg.de/welt-ms-tag/ (Letzter Zugriff: 23.04.2020)
(2) DMSG, https://www.dmsg.de/multiple-sklerose-infos/was-ist-ms/ (letzter Zugriff: 23.04.2020)
(3) http://plan-baby-bei-ms.dmsg.de/plan-baby-bei-ms/(Letzter Zugriff: 23.04.2020)
(4) https://www.amsel.de/multiple-sklerose/wasistms/verlauf/ (Letzter Zugriff: 23.04.2020)