Sanofi Deutschland hat die 30%-Marke bei Frauen in Führungspositionen geknackt. Aber wir sind noch längst nicht am Ziel. Mehr erfahren!

Gender Equality – Weiter geht’s

Die Zwei-Drittel-Marke ist geknackt: Der Anteil von Frauen in Führungspositionen ist bei Sanofi Deutschland auf 34 Prozent gestiegen. Eine gute Nachricht passend zum International Women’s Day am 8. März 2020. Aber wir sind noch längst nicht an unserem Ziel „Fifty/Fifty“ angelangt. Wie lange brauchen wir noch?

Weitere News & Storys von Sanofi in Deutschland#Each for Equal ist das Motto des diesjährigen International Women’s Day. Fangen wir bei den aktuellen Zahlen an. 34 Prozent Frauen in Führungspositionen bei Sanofi in Deutschland. Das klingt erst mal gut. Besonders viele Frauen in unserem Unternehmen besetzen Führungspositionen im mittleren Management. Allerdings: Je höher in der Hierarchieebene desto geringer wird ihr Anteil.

Gender Balance in Zahlen und Frauenanteil bei Sanofi Deutschland

Hier liegt also noch Arbeit vor uns. Das ist nicht untypisch für deutsche Unternehmen. Nach einer aktuellen Studie der AllBright Stiftung liegt der Anteil von Frauen in den Vorständen der DAX-Unternehmen bei gerade einmal 9,3% und in den Aufsichtsräten bei 31,5%. Damit ist unser Land nahezu Schlusslicht und liegt weit hinter beispielsweise den USA, Schweden oder Großbritannien. Geht es in diesem Tempo weiter, dann können wir in den Vorstandsetagen erst in 22 Jahren mit einem Frauenanteil von 40 Prozent rechnen. Das ist nicht nur schade, sondern auch schädlich. Denn auch das belegen Studien: Diversität sorgt für Innovationsfähigkeit. Unternehmen, in denen Frauen und Männer gleichberechtigt gestalten, sind erfolgreicher. Gerade vor diesem Hintergrund setzt sich bei Sanofi die Geschäftsführung gemeinsam mit der Abteilung Human Ressources und dem Deutschen Gender Netzwerk (DGN) – einer sehr erfolgreichen Initiative von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis ein.

Vergleich: Frauenanteil in der Geschäftsführung von Sanofi und von Daxunternehmen

Welche Rahmenbedingungen und welche Kultur benötigen wir, damit Frauen Karrierechancen bekommen und sie auch wahrnehmen können?

Frauen leisten in unserem Land immer noch den Hauptteil der Familienarbeit - sei es in der Kindererziehung oder in der Pflege von Angehörigen. Das ist ein gesellschaftliches Thema, an dem alle gemeinsam arbeiten müssen. Ob aber Familie und Beruf zu vereinbaren, einen Karriereknick bedeutet, hängt an Rahmenbedingungen im Unternehmen. Dass das nicht sein müsste, zeigen Beispiele von Frauen und Männern, die es anders gemacht haben. Flexible Arbeitszeiten, Home-Office, Unterstützung von Vorgesetzten und Kollegen, Führung in Teilzeit oder auch als Tandem – es gibt für Unternehmen viele Möglichkeiten, mit einem reduzierten Zeitkontingent ihrer Talente kreativ umzugehen und sie für Führungsaufgaben nicht zu verlieren. Hilfreich sind dabei die digitalen Technologien: Wenn ein Video-Meeting mit USA kein Problem ist, dann sollte es mit dem häuslichen Arbeitszimmer der Kollegin auch funktionieren. Voraussetzung für all dies: Mehr Ergebnis- und weniger Präsenzkultur.

Wobei wir bei einem wichtigen Stichwort angekommen sind: Kultureller Wandel. Der beginnt bei jedem Einzelnen: Sagen wir unbewussten Vorurteilen - den Unconcious Bias – den Kampf an. Stehen wir als Frauen und Männer ein, für den Wunsch nach der Vereinbarkeit eines erfüllten Berufs- und Privatlebens. Motivieren wir unsere Talente zu den nächsten Schritten, und bieten ihnen die inklusive Arbeitsumgebung, die sie zur Entfaltung benötigen. Vorbilder dafür gibt es schon. Wenn wir das schaffen, kommen wir unserem Ziel – Fifty/Fifty 2025 – ein gutes Stück näher.

Gut gemischt: Klares Bekenntnis zur Gender Balance

Gut gemischt: Klares Bekenntnis zur Gender Balance

Zehn Köpfe, die ganz unterschiedlich an ein komplexes Problem herangehen, sind zusammen viel schlauer als zehn Menschen, die genau gleich ticken. Diversität macht stark – darum fördert Sanofi ganz gezielt gleiche Karrierechancen für Frauen und Männer und damit einen wichtigen Baustein für mehr Innovation durch Vielfalt.