Bei Rheuma in Bewegung bleiben

Erkrankungen, die unter dem Begriff „Rheuma“ zusammengefasst werden, führen zu Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat des Menschen, zum Beispiel den Gelenken und Knochen. Viele dieser Erkrankungen sind chronisch und sehr schmerzhaft. Wir forschen intensiv und entwickeln Therapien, die den Betroffenen das Leben erleichtern.

Unter den chronisch rheumatischen Erkrankungen ist die rheumatoide Arthritis am häufigsten. Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, die vor allem die Gelenke betrifft und zerstört. Schmerzen, Schwellungen, Verformungen und Bewegungseinschränkungen sind die Folgen. Die Ursache ist eine aggressive Reaktion des Immunsystems, das sich gegen gesundes Gewebe in den Gelenken richtet, zu einer dauerhaften Entzündung der Gelenkinnenhaut führt und die Knochen in Mitleidenschaft ziehen kann.

2,9 Millionen
Menschen in Europa sind betroffen (1)
550.000
davon in Deutschland (2)
Frauen
erkranken bis zu drei Mal häufiger (2)

Die Behandlung der rheumatoiden Arthritis

In den Prozessen, die bei der rheumatoiden Arthritis ablaufen, ist ein komplexes Netzwerk von Botenstoffen entscheidend, welche die Entzündungen auslösen und vorantreiben: die Zytokine. Insbesondere eines von ihnen, das Interleukin-6 (IL-6), kommt bei der rheumatoiden Arthritis in den Gelenken in besonders hoher Konzentration vor. Dort aktiviert es entzündungsfördernde Zellen und Enzyme, die gezielt Knochen, Knorpel und Bindegewebe zerstören.

Pathogenese der Rheumatoiden Arthritis
Pathogenese der Rheumatoiden Arthritis

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Unsere Informationsplattform www.therapie-rheuma.de hält weitere Fakten zur rheumatoiden Arthritis für Sie bereit.
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Informieren Sie sich im Detail über Auswirkungen einer erhöhten Interleukin-6 Konzentration.

(1) https://www.eular.org/myUploadData/files/EU_Horizon_2020_EULAR_position_paper.pdf
(2) https://dgrh.de/Start/DGRh/Presse/Daten-und-Fakten/Rheuma-in-Zahlen.html (Stand 02/2021)
(3) https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsJ/Journal-of-Health-Monitoring_03_2017_Gesundheitliche_Lage_2.pdf?__blob=publicationFile; Seite 56-57 (Stand 06.04.2018)