Vielfalt wirkt – was uns für Patient*innen verbindet

Vielfalt ist bei Sanofi in Deutschland gelebte Realität und ein entscheidender Faktor für Innovationen. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten die Employee Business Resource Groups. Gemeinsam bringen sich engagierte Mitarbeitende dort für Diversität ein. Sie fördern den Austausch, stärken Kolleg*innen und treiben Veränderungen voran. So wird Diversität hierzulande zum Vorteil für Sanofi – und für Patient*innen.
Bei Sanofi erforschen wir die Wunder der Wissenschaft, um das Leben der Menschen zu verbessern. Doch wer innovative Medizin entwickeln will, muss auch verstehen, wie vielfältig die Hintergründe, Lebensrealitäten und Bedürfnisse der Menschen sind, für die sie entwickelt wird.
Vielfalt ist eine Stärke, die wir gezielt nutzen. Unterschiedliche Perspektiven schaffen ein realistischeres Gesamtbild und fördern wissenschaftliche Innovationen. Ein inklusives Arbeitsumfeld unterstützt kreative Ideen und zeigt Mitarbeitenden, dass sich ihr Engagement lohnt.
Die Vorteile der Vielfalt
Deshalb sind unsere Mitarbeitenden-Netzwerke – die Employee Business Resource Groups (EBRGs) – ein unverzichtbarer Teil unserer Unternehmensstrategie. Sie stärken ihre Mitglieder, ermöglichen es Sanofi, Diversität als Wettbewerbsvorteil zu nutzen, und bauen Brücken zu internen und externen Partner*innen. Ergänzend zu den EBRGs bieten sogenannte Affinity Groups zusätzliche Räume für Austausch und Unterstützung in verschiedenen Lebenssituationen.
Rund 250 Mitarbeitende bringen sich in Deutschland über ihre reguläre Tätigkeit hinaus ein, um unsere Unternehmenskultur aktiv mitzugestalten. Sie liefern Perspektiven, die in Forschung, Produktion und bei der Versorgung von Patient*innen den Unterschied ausmachen. Denn ein forschendes Biopharmaunternehmen, das KI anwendet und verantwortungsvoll wachsen will, braucht verschiedene Blickwinkel.
Zehn Netzwerke sind bei Sanofi aktiv; die meisten davon sind weltweit an vielen Standorten vertreten. „Gender+“, „Generationen+“, „Herkunft & Kulturen+“, „Pride+“ und „Barrierefrei+“ sind zentrale Pfeiler der Unternehmenskultur und haben jeweils eine Person aus der Unternehmensführung, die als Sponsor*in die Tätigkeiten unterstützt.
Zehn Netzwerke, mit denen wir Vielfalt fördern:
- Gender+
- Generationen+
- Herkunft & Kulturen+
- Pride+
- Barrierefrei+
- Parents & Work (In Deutschland durch das Mütter- und Väternetzwerk vertreten)
- Cancer & Work
- Women’s Life Stages & Work (startet 2026)
- Diabetes & Work (startet 2026)
- Nachhaltigkeit
Zehn Netzwerke, ein Ziel: Sanofi besser machen
„Herkunft & Kulturen+“ ist eine EBRG, die es sich zum Ziel gemacht hat, die unterschiedlichen Hintergründe der Mitarbeitenden sichtbar zu machen und zu fördern. Wir sind davon überzeugt, dass jede Stimme Gehör verdient – unabhängig von Herkunft, Sprache oder Kultur. Der interkulturelle Austausch steht hier im Vordergrund, um aktiv Vorurteilen und Diskriminierung entgegenzuwirken.
„‚Herkunft & Kulturen+‘ bringt die unterschiedlichen Hintergründe unserer Mitarbeitenden zusammen und macht sie sichtbar. Für mich persönlich sind genau diese Perspektiven und der Austausch über Kulturen hinweg eine große Inspiration. Hier entstehen Ideen, die wir als global tätiges Biopharmaunternehmen zum Wohl der Menschen nutzen“, fasst Heidrun Irschik-Hadjieff zusammen. Sie ist Vorsitzende der Geschäftsführung von Sanofi in Deutschland und Sponsorin des Netzwerks.
Hier entstehen Ideen, die wir als global tätiges Biopharmaunternehmen zum Wohl der Menschen nutzen.

Heidrun Irschik-Hadjieff
Vorsitzende der Geschäftsführung von Sanofi in Deutschland und Sponsorin des Netzwerks „Herkunft & Kulturen+“
Neben Information und Austausch bietet „Herkunft & Kulturen+“ unter anderem auch Weiterbildungen an, die gegenseitigen Respekt fördern. Das E-Learning zur antirassistischen Bewusstseinsbildung, das von dem Netzwerk initiiert wurde, klärt beispielsweise über unterschiedliche Perspektiven auf, vermittelt grundlegendes Wissen und unterstützt bei einem respektvollen, diskriminierungsfreien Umgang, der die vielfältigen Hintergründe unserer Mitarbeitenden wertschätzt.
Karriereperspektiven für alle Altersgruppen
Ein Kernziel unserer Netzwerke ist es, Chancengerechtigkeit zu verwirklichen. „Generationen+“ unterstützt Kolleg*innen direkt in ihrer Karriere, indem es den Austausch zwischen Mitgliedern verschiedener Altersgruppen fördert und Mitarbeitende in allen Lebens- und Karrierephasen begleitet. Zudem stärkt das Netzwerk mit gezielten Maßnahmen wie Mentoring und Weiterbildungen die Zusammenarbeit zwischen den Generationen.
Konkret zeigt sich das unter anderem im Seminar „Kompass 45+“. Es richtet sich an Mitarbeitende ab 45 Jahren, die ihre berufliche Entwicklung aktiv gestalten und in der zweiten Hälfte ihrer Karriere neue Ziele definieren möchten.
„Ich habe bei Kompass 45+ mitgemacht, weil ich mein berufliches Netzwerk erweitern, neue Karrieremöglichkeiten ausloten und mich mit gleichaltrigen Kolleg*innen zur Karriereplanung austauschen wollte. Die generationenübergreifende Zusammenarbeit funktioniert bei Sanofi bereits sehr gut und wir haben eine ausgewogene Mischung aus jüngeren und erfahreneren Kolleg*innen. Meine eigene Erfahrung bestätigt, dass hier Karriereentwicklung auch nach dem 45. Lebensjahr möglich ist“, erzählt Bernhard Gutmann, der bei Sanofi am BioCampus kürzlich die Leitung eines Teams zur Inbetriebnahme und Qualifizierung von Produktionsanlagen übernommen hat.
Die generationenübergreifende Zusammenarbeit funktioniert bei Sanofi bereits sehr gut und wir haben eine ausgewogene Mischung aus jüngeren und erfahreneren Kolleg*innen.

Bernhard Gutmann
Ältere Beschäftigte sind bei Sanofi ein wichtiger Bestandteil der Belegschaft. Mit ihrem großen Erfahrungsschatz bringen sie wertvolle Impulse für Innovationen ein und verfügen über tiefes Wissen zu Abläufen, Anlagen und Ansprechpartner*innen.
Ein Arbeitsplatz für alle
Als forschendes Biopharma-Unternehmen steht für uns im Mittelpunkt, das Leben der Menschen zu verbessern. Ein Punkt dabei ist die Inklusion von Menschen mit Erkrankungen, sowohl von Patient*innen wie auch von Mitarbeitenden.
Das Netzwerk „Barrierefrei+“ bringt Menschen bei Sanofi zusammen, die sich gezielt dafür einsetzen. Im Fokus stehen Themen wie Barrierefreiheit, inklusive Arbeitsbedingungen und psychische Gesundheit. Dafür entstehen zum Beispiel Lernangebote und Aktionen, die Aufmerksamkeit schaffen und den Austausch fördern. In der EBRG engagieren sich Kolleg*innen mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen – von körperlichen Einschränkungen bis hin zu Herausforderungen, die man nicht auf den ersten Blick sieht. Unterstützt werden sie von solidarischen Mitstreiter*innen.
„Ich warte seit fast neun Jahren auf eine Nierentransplantation“, sagt Ariane Brisch, die im Bereich unserer Medizinprodukte wie Pens und Autoinjektoren tätig ist. Sie ist Co-Lead von „Barrierefrei+“ und weiß aus eigener Erfahrung, wie sich eine chronische Erkrankung im Arbeitsalltag anfühlt. „Ich erlebe täglich unsichtbare Barrieren: Erschöpfung, feste Dialyseroutinen, ein erhöhtes Infektionsrisiko, Einschränkungen beim Essen und Trinken sowie die ständige psychische Belastung“, erzählt sie. Für sie ist es wichtig, dass Kolleg*innen gemeinsam hinschauen und sich gegenseitig unterstützen.
Ein Beispiel dafür, wie das aussehen kann, ist eine Aufmerksamkeitskampagne: „Im vergangenen Jahr haben wir Organspendeausweise verteilt und einen Zoom-Vortrag mit einem Transplantationsbeauftragten organisiert. Das passte perfekt zu unserem Engagement in der Transplantationsmedizin. So waren wir beispielsweise Sponsor der World Transplant Games 2025 und wollen uns auch in Zukunft an Aktivitäten in diesem Bereich engagieren“, erklärt sie.
Im vergangenen Jahr haben wir Organspendeausweise verteilt und einen Zoom-Vortrag mit einem Transplantationsbeauftragten organisiert. Das passte perfekt zu unserem Engagement in der Transplantationsmedizin.

Ariane Brisch
Co-Lead von „Barrierefrei+“
Barrierefreiheit wird bei Sanofi nicht als Zusatz, sondern als grundlegendes Prinzip verstanden. Arbeitsumgebungen, digitale Lösungen und Produkte sollen von Anfang an so konzipiert sein, dass sie unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigen und Hürden gar nicht erst entstehen.
Das sieht man auch bei unserem neuen Bürogebäude, das auf dem BioCampus in Frankfurt errichtet wird und Arbeitsplätze für circa 1.000 Kolleg*innen bieten wird. Mit unserem globalen Arbeitsplatzstandard wird dieser Anspruch konsequent umgesetzt: Ziel ist es, weltweit vollständig zugängliche Arbeitsplätze zu schaffen.
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