Gender-Balance bei Sanofi in Deutschland

Gut gemischt: Klares Bekenntnis zur Gender Balance

Zehn Köpfe, die ganz unterschiedlich an ein komplexes Problem herangehen, sind zusammen viel schlauer als zehn Menschen, die genau gleich ticken. Diversität macht stark – darum fördert Sanofi ganz gezielt gleiche Karrierechancen für Frauen und Männer und damit einen wichtigen Baustein für mehr Innovation durch Vielfalt.

Führungs-kräfte
31,9 % Frauen – 68,1 % Männer
Elternzeit (2018)
273 Mütter – 147 Väter
Teilzeit-Arbeit
> 90 % Frauen – < 10 % Männer<br />(Insgesamt > 1000)

 

Die Vorteile der Vielfalt liegen auf der Hand: Je diverser die Führungskräfte eines Unternehmens sind, desto erfolgreicher ist es: Ist die oberste Managementebene zu mindestens 30 Prozent weiblich besetzt, erwirtschaftet das Unternehmen einen um 15 Prozent höheren Reingewinn als vergleichbare Unternehmen ohne Frauen im Management.(1) Aber das ist noch nicht alles: Der Kulturwandel, der mit einer größeren Vielfalt einhergeht, verändert das Unternehmen ganz tiefgreifend, macht es innovativer und kundenorientierter. Und auch im Wettbewerb um junge Talente sind diverse Unternehmen im Vorteil, denn die Führungskräfte von morgen legen Wert auf Chancengleichheit und Möglichkeiten für modernes, inklusives Arbeiten.

Trotzdem ist Gender Balance noch längst nicht Standard: In der chemisch-pharmazeutischen Industrie empfindet nur jede dritte Führungskraft diese Werte als gelebten Teil der Unternehmensphilosophie.(2) Höchste Zeit, daran etwas zu ändern und die Vorteile der Gender Diversität zu nutzen! Deshalb hat Sanofi sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Fifty / Fifty weltweit in den obersten drei Führungsebenen bis zum Jahr 2025.

Sanofi hat sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Fifty / Fifty weltweit in den obersten drei Führungsebenen bis zum Jahr 2025.

Da tut sich was – Gute Erfolge auf dem Weg zur Gender Balance

Das Ziel Gender Balance lässt sich nur durch die Modernisierung der Unternehmenskultur und -organisation erreichen. Das unternehmensinterne Deutsche Gender Netzwerk (DGN), das angelehnt an die globale Konzerninitiative arbeitet, treibt diese Entwicklung seit 2015 gemeinsam mit HR und der Geschäftsführung voran und hat schon viel erreicht: Seitdem hat sich die Zahl der Frauen mit Führungsverantwortung um über 30 Prozent erhöht. Auch der Anteil der Frauen in der deutschen Geschäftsführung stieg von 0 auf 28,6 Prozent. Trotzdem gibt es noch viel zu tun, um den Anspruch „Fifty / Fifty bis 2025“ umzusetzen. Von Maßnahmen und Strategien für ausgewogene Personalauswahlprozesse über Veranstaltungen zu Themen wie Eigen-PR oder Karriereplanung, Meetings zum Kennenlernen und Vernetzen bis hin zum Mentoring entwickeln die im Deutschen Gender Netzwerk von Sanofi „ehrenamtlich“ engagierten Kolleginnen und Kollegen sehr gezielt Angebote und Formate und geben Impulse. Nicht zuletzt schaffen sie auf verschiedenen Ebenen immer wieder Aufmerksamkeit für das Thema. Ein Fokus liegt auf der Kommunikation der Themen zur Förderung der Gender Balance, wie zum Beispiel auch der Vorstellung von männlichen und weiblichen Rollenmodellen. 

Martina Ochel

Interview mit Martina Ochel: Erfolgsfaktor Gender Balance

Martina Ochel wurde als erste Frau in die Geschäftsführung von Sanofi in Deutschland berufen. 2015 gründete sie mit Kolleginnen zusammen das unternehmensinterne „Deutsche Gender Netzwerk“ (DGN) bei Sanofi. Erfahren Sie mehr über ihr Engagement für Chancen- und Geschlechtergleichheit sowie Diversität bei Sanofi.

Quellen
(1) Peterson Institute for International Economics (2016): »Is gender Diversity profitable? Evidence from a global survey«
(2) Chancengleichheitsumfrage 2015, www.vaa.de