Sanofi Gesundheitstrend: Prävention und Heilung oder Stopp des Fortschreitens einer Erkrankung sind den Menschen in Deutschland im Jahr 2030 für ihre Gesundheit am wichtigsten. Hingegen wird der Einzug digitaler Innovationen im eigenen Alltag, in Arztpraxen oder im Krankenhaus kontrovers betrachtet.

Sanofi Gesundheitstrend: Blick in die Zukunft - Was sich die Menschen hierzulande im Jahr 2030 für ihre Gesundheit wünschen

Prävention und Heilung oder Stopp des Fortschreitens einer Erkrankung sind den Menschen in Deutschland im Jahr 2030 für ihre Gesundheit am wichtigsten. Der Einzug digitaler Innovationen im eigenen Alltag, in Arztpraxen oder im Krankenhaus wird dagegen kontrovers betrachtet. Zu dieser Erkenntnis kommt der Sanofi Gesundheitstrend. Dafür fragt das Meinungsforschungsinstitut NIELSEN im Auftrag des Gesundheitsunternehmens Sanofi in regelmäßigen Abständen repräsentativ etwa 1.000 Menschen in Deutschland unter anderem zu ihrem gesundheitlichen Wohlbefinden. Im Oktober fokussierte die Umfrage auf die Gesundheitswünsche der Befragten für das Jahr 2030.

Weitere News & Storys von Sanofi in DeutschlandDie Top-Liste der Gesundheitswünsche für die Zukunft führen klassische medizinische Fortschritte an: So wünschen sich 4 von 5 Befragten (80 Prozent), dass in mehr als 10 Jahren sehr schwere Krankheiten mehrheitlich geheilt oder in ihrem Fortschreiten gestoppt werden können. „Durch Impfungen vermeidbare Krankheiten gehen zurück, da Impfungen zur Vorbeugung akzeptiert werden“ - das wünschen sich 73 Prozent. Zwei Drittel (65 Prozent) der Menschen in Deutschland würden es begrüßen, wenn im Jahr 2030 das Altern des Körpers deutlich verlangsamt werden kann. Aber weniger als ein Drittel (29 Prozent) sehnt sich nach ewiger Jugend.

„Schwere Erkrankungen können jeden treffen oder man hat Freunde oder Familienmitglieder, die davon betroffen sind. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Menschen in Deutschland unmittelbar den Wunsch haben, dass schwere Krankheiten mehrheitlich geheilt oder in ihrem Fortschreiten gestoppt werden können. Es gibt heute eine große Bandbreite an Medikamenten und Therapien, die eine angemessene medizinische Grundversorgung ermöglichen. Doch nach wie vor können viele Krankheiten gar nicht oder nur unzureichend behandelt werden. Zudem bringt die gestiegene Lebenserwartung der Menschen es mit sich, dass die Zahl der Patienten zunimmt und das Spektrum der Krankheiten vielfältiger und komplexer wird“, fasst Dr. Michael Christmann zusammen. Er ist leitender Betriebsarzt bei Sanofi in Deutschland und beschäftigt sich auch mit der Prävention von Erkrankungen. „Wir bei Sanofi konzentrieren uns unter anderem darauf, das Wissen aus Forschung und Entwicklung in Gesundheitslösungen für Patienten umzuwandeln und Antworten auf die dringendsten Fragen der öffentlichen Gesundheit zu geben. Dabei ist es auch unser Ziel, digitale Angebote zu schaffen - mit einem rundum Service für Patienten und Mitarbeiter.“

Wir bei Sanofi konzentrieren uns unter anderem darauf, das Wissen aus Forschung und Entwicklung in Gesundheitslösungen für Patienten umzuwandeln und Antworten auf die dringendsten Fragen der öffentlichen Gesundheit zu geben.

Dr. Michael Christmann, leitender Betriebsarzt bei Sanofi in Deutschland

Digitaler Fortschritt in der Medizin

Laut der Umfrageergebnisse bleibt der Arzt für die Menschen in Deutschland auch in mehr als 10 Jahren noch wichtiger als die komplette Digitalisierung der Medizin. Nicht verwunderlich: Mit dem Gedanken, dass in Krankenhäusern mehrheitlich Computer und Roboter anzutreffen sind, die die medizinische Versorgung übernehmen, würden sich nur 25 Prozent anfreunden. Ähnlich viele (28 Prozent) wünschen sich für das Jahr 2030: „Computer sind durch „Künstliche Intelligenz“ Ärzten bei der Diagnose von Krankheiten überlegen.“ Mehr Befragte können sich mit der Unterstützung des medizinischen Fachpersonals durch Computer oder Robotik anfreunden – immerhin gut ein Drittel (37 Prozent). Etwa gleich viele Befragte (36 Prozent) sehen sich im Jahr 2030 von einem persönlichen, digitalen Assistenten begleitet, der Hilfestellungen im Alltag für die Gesundheit gibt. Darüber hinaus soll er bei Fehlverhalten warnen. 40 Prozent können sich für das Jahr 2030 sogar vorstellen, Arzttermine von zu Hause aus zu absolvieren (Telemedizin) und 58 Prozent befürworten, dass Gesundheitsdaten bis dahin über ein zentrales System durch jeden behandelnden Arzt abrufbar sind. Insgesamt wünscht sich durchschnittlich ein Drittel (37 Prozent) der Befragten digitale Neuerungen in der Medizin.

Infografik: Gesundheitswünsche der Menschen in Deutschland für das Jahr 2030

Besonders offen für digitale Entwicklungen: junge Menschen

Bei den 18-29-Jährigen sind es, anders als bei ihren älteren Mitmenschen, 46 Prozent, die dem Einzug digitaler Entwicklungen in der Medizin insgesamt offen gegenüberstehen. So wünschen sich 46 Prozent der jungen Menschen für das Jahr 2030 die persönliche Unterstützung durch Sensoren und digitale Assistenten sowie von medizinischem Fachpersonal durch Roboter und Künstliche Intelligenz. Bei den über 50-Jährigen sind es lediglich 32 Prozent. Auch Telemedizin stößt auf größere Akzeptanz bei den 18-29-Jährigen: 54 Prozent wünschen sich, dass sie Arzttermine im Jahr 2030 vollständig digital von zu Hause aus absolvieren können. Das sind signifikant mehr Befragte als bei den über 30-Jährigen (37 Prozent).

Jüngere Menschen fühlen sich insgesamt gesundheitlich wohler als ältere

Neben dem aktuellen Fokus auf die Gesundheitswünsche für das Jahr 2030 der Menschen in Deutschland ermittelt der repräsentative Sanofi Gesundheitstrend auch in jedem Quartal deren gesundheitliches Wohlbefinden. 44 Prozent der Menschen hierzulande fühlt sich aktuell wohl. Das sind 5 Prozentpunkte weniger als noch vor drei Monaten. Insbesondere 18-49-Jährige beantworten die Frage „Wie geht es Ihnen“ wieder überdurchschnitt häufig mit „sehr gut“ beziehungsweise „gut“: 51 Prozent im Vergleich zu 37 Prozent bei den über 50-Jährigen.

Infografik: Gesundheitliches Wohlbefinden der Menschen in Deutschland 

Die einzelnen Gesundheitsaspekte sind wieder gleich verteilt wie im Vorquartal: An der Spitze stehen erneut die persönliche geistige Leistungsfähigkeit (66 Prozent) und die persönliche medizinische Versorgung (59 Prozent). Wiederum überdurchschnittlich schlecht schneidet der Einfluss der Umwelt auf die persönliche Gesundheit ab (36 Prozent) – aber besser als in den letzten beiden Befragungen im April (31 Prozent) und August (32 Prozent) 2019. Auch mit der eigenen körperlichen Leistungsfähigkeit (40 Prozent) und dem Einsatz neuer Technologien für die eigene Gesundheitsversorgung (39 Prozent) zeigen sich die Befragten weniger zufrieden.

Infografik: Die einzelnen Gesundheitsaspekte sind wieder gleich verteilt wie im Vorquartal: An der Spitze stehet erneut die persönliche geistige Leistungsfähigkeit (66 Prozent). Mit der eigenen körperlichen Leistungsfähigkeit sind 40 Prozent zufrieden. 

Der Sanofi Gesundheitstrend

Gesundheit beschäftigt uns ein Leben lang, mit allen Höhen und Tiefen und allen Herausforderungen. Sie können groß oder klein sein, lebenslang oder akut – für jeden, jederzeit und überall. Sanofi ist ein lebenslanger Begleiter in Gesundheitsfragen. Mit Leidenschaft arbeiten über 100.000 Beschäftigte weltweit und etwa 9.000 Mitarbeiter in Deutschland jeden Tag daran, die Gesundheitsprobleme der Menschen weltweit zu verstehen und Lösungen zu finden. Dabei ist eine Frage wichtig, die im Sanofi Gesundheitstrend regelmäßig abgefragt wird: „Wie geht es Ihnen?“. Sanofi möchte mit seinen Gesundheitslösungen dabei helfen, positiv darauf zu antworten. Wir nennen das Empowering Life! In den regelmäßigen Befragungswellen werden darüber hinaus Schwerpunktthemen beleuchtet. Ende Oktober 2019 lag der Fokus auf den Gesundheitswünschen der Menschen hierzulande für das Jahr 2030.

Der Sanofi Gesundheitstrend

Sanofi Gesundheitstrend Q3/2019: Gesundheitskompetenz der Bevölkerung teils ausbaufähig

Im Vorquartal lag der Fokus des Sanofi Gesundheitstrends auf der Gesundheitskompetenz der Menschen in Deutschland. Erfahren Sie mehr über die detaillierten Ergebnisse und wem sie wem sie am meisten vertrauen, wenn es um Empfehlungen zu gesundheitlichen Aspekten geht.

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