KoNaSchu – Kennen Sie das auch, weil Sie an Kopfschmerz und Nacken- sowie Schulterverspannungen leiden?

KoNaSchu – Kennen Sie das auch, weil Sie an Kopfschmerz und Nacken- sowie Schulterverspannungen leiden?

Wenn sich zum Kopfschmerz auch noch Nacken- und Schulterbeschwerden gesellen, trifft es uns doppelt oder gleich dreifach. Und die Kombination der Symptome ist nicht nur besonders unangenehm, sondern auch hartnäckig. KoNaSchu sorgt für mehr Schmerztage als reine Spannungs- oder Migränekopfschmerzen [1] so das Ergebnis einer Patientenbefragung. Und die Zahl der Betroffenen ist immens: 61 Prozent der befragten Kopfschmerzpatienten gaben an, unter genau diesem Beschwerdebild zu leiden. [1] Besonders oft trifft es Menschen, die überwiegend im Sitzen arbeiten und nicht zwischen Stuhl, Stehen und Gehen abwechseln können. Wer unter Kopfschmerzen leidet, hat generell eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit mindestens einmal im Jahr auch Nackenprobleme zu bekommen, als Personen ohne Kopfschmerzen. [2] Haben Sie vielleicht auch KoNaSchu?

Das Phänomen KoNaSchu

Weitere News & Storys von Sanofi in Deutschland Vom Kopf bis zu Nacken und Schultern ist es nicht weit. Die Übergänge sind fließend. Zahlreiche Nervenbahnen und Muskelstränge verbinden die Bereiche miteinander. Eigentlich sinnvoll, doch es wird zum Nachteil, wenn sich der Schmerz in einer Region auf die andere auswirkt. Und dies ist in beide Richtungen möglich.

Der Zusammenhang zwischen Nacken- und Kopfschmerz wurde erst in den letzten zehn bis 15 Jahren näher erforscht. Heute weiß man, dass Schmerzimpulse vom Kopf und aus der Nacken-Schulter-Region gemeinsam verschaltet und zu den schmerzverarbeitenden Zentren im Gehirn weitergeleitet werden. Aber das ist noch nicht alles.

Wenn Nerven in zwei Richtungen reizen

Der Trigeminusnerv, der eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Kopfschmerzen spielt, besitzt sowohl Nervenäste, die bis zu den Hirnhäuten reichen, wie auch in den Bereich von Hinterkopf und Nacken. Das erklärt, warum einerseits Kopfschmerzen Nackenbeschwerden auslösen können, und andererseits eine Reizung von Bindegewebe oder Muskeln im Nacken (auch Triggerpunkte genannt) zu Kopfschmerzen führen kann.

Schnelle Hilfe erwünscht

Ob nun zuerst der Kopfschmerz da war oder der Nackenschmerz, ist in vielen Fällen gar nicht feststellbar. Aber beide Faktoren verstärken sich gegenseitig. Da ist effektive Hilfe gewünscht. In der Akutphase ist meist die Behandlung mit einem Schmerzmittel sinnvoll. Dies kann in der Regel nicht nur die Kopfschmerzen, sondern auch die Nackenreizung lindern. Dafür bietet sich zum Beispiel eine Kombination aus Ibuprofen und Coffein wie in Thomapyrin® TENSION DUO an. Langfristig sind aber gerade bei hartnäckigen Problemen auch nicht-medikamentöse Maßnahmen wie Ausdauersport, Entspannungsübungen und Maßnahmen zum Abbau und zur Bewältigung von Stress erforderlich. [3], [4], [5] 

Einfach mal loslassen: Muskeln entspannen in 5 Minuten

kopfschmerz-nackenverspannung-schulterverspannungen-muskelentspannung.jpg Sie sitzen viel am Schreibtisch, arbeiten am Computer, bewegen sich wenig? Dann sind Sie besonders gefährdet, die unangenehme Trias aus Kopfschmerzen mit Nacken- und Schulterbeschwerden zu entwickeln. Warten Sie nicht ab, bis es zwickt und zwackt. Mit leichten Lockerungsübungen können Sie Verspannungen entgegenwirken und so Schlimmeres verhindern.

Wichtig ist, dass Sie ca. alle zwei Stunden eine kurze Bewegungspause einlegen. Dadurch fühlen sich Schulter und Nacken nicht mehr so „zu“ an und der Kopf ist wieder freier beweglich. Und weil auch die Durchblutung davon profitiert, kommen Ihnen bestimmt gleich ein paar tolle, neue Ideen.

Los geht‘s!

1. Kopf zur Seite drehen und langsam, aber deutlich heben und senken. Erst rechts, dann links – jeweils 10 Wiederholungen.
2. Schultern hochziehen und absenken – 10 Durchgänge.
3. Kopf im Wechsel zu beiden Seiten neigen. Das Ohr bewegt sich in Richtung Schulter. Dabei den Blick nach vorne gerichtet lassen. 10-mal zu jeder Seite.
4. Mit langem Hals und gestrecktem Nacken den Kopf abwechselnd 10-mal nach rechts und nach links drehen.
5. Mit dem Kopf große Kreisbewegungen machen. Erst einige Male mit, dann gegen den Uhrzeigersinn.

Selbstmedikation

Selbstmedikation

Gesundheit ist ein zentrales Grundbedürfnis einer selbstbestimmten, aktiven Lebensgestaltung. Die Selbstmedikation ist ein wichtiges Instrument, um diesem Bedürfnis gerecht zu werden.

Thomapyrin® TENSION DUO 400 mg/100 mg Filmtabletten. Wirkstoffe: Ibuprofen und Coffein. Für Erwachsene zur kurzzeitigen Behandlung von akut auftretenden mäßig starken Schmerzen. Packungsbeilage beachten. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt am Main. Stand: November 2019 (SADE.THOM2.18.12.3607(2))

Quellen
[1] Lampert A et al. The new combination of ibuprofen and caffeine in self-treatment of headache and migraine – results from a consumer survey in German community pharmacies. Naunyn-Schmiedeberg's Arch Pharmacol 2020; 393: S41, z. T. unveröffentlichte Daten, erhältlich bei medinfo.de@sanofi.com
[2] Ashina S et al. Prevalence of neck pain in migraine and tension-type headache: a popula-tion study. Cephalalgia 2015; 35: 211–219
[3] Kroll LS et al. The effects of aerobic exercise for persons with migraine and co-existing tension-type headache and neck pain. A randomized, controlled, clinical trial. Cephalalgia 2018; 38: 1805–1816
[4] Kroll LS et al. Level of physical activity, well-being, stress and self-rated health in persons with migraine and co-existing tension-type headache and neck pain. J Headache Pain 2017; 18: 46
[5] Rota E et al. Efficacy of a workplace relaxation exercise program on muscle tenderness in a working community with headache and neck pain: a longitudinal, controlled study. Eur J Phys Rehabil Med 2016; 52: 457–465